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Die Masche gibt es ja schon seit Jahren und sollte uns vor allem aus den Werbeblöcken zweier großer Musiksender bekannt sein: So genannte “Spaßapplikationen”, sei es nun der “Nacktscanner”, der “Lügendetektor” oder eben die “GPS Ortung” fremder Handys. Applikationen, die insbesondere Jugendlichen die sich eventuell nicht so viele Gedanken machen das Geld aus der Tasche ziehen sollen.

Leider scheint das Ganze nun auch im App Store angekommen zu sein. Prominentes Beispiel, derzeit immerhin auf Platz 10 der Charts, ist die App “Handy Ortung – GPS Spion”. Dort wird einem vorgegaukelt, dass die Applikation nur durch Eingabe einer beliebigen Mobilfunknummer jedes Handy orten könne. Dieser Eindruck wird vor allem durch die Beschreibung “Finde jede Person durch ihre Handys” und die Screenshots vermittelt. Dass es sich dabei um einer der “Spaßapplikationen” handelt und das natürlich absolut nicht funktioniert, findet man lediglich heraus, wenn man den in der Beschreibung versteckten Satz “Nur für Unterhaltung” richtig interpretiert.

Fakt ist, dass das Programm natürlich nur die Position des eigenen iPhones findet und anzeigt. Offenbar soll es wohl witzig sein, wenn direkt neben einem Freunde sitzen und man die dann “orten” kann. Liebe Entwickler von T3 Apps LLC, es ist nicht komisch, wirklich nicht.

Wenn die App kostenlos im App Store wäre, hätte ich ja noch ein gewisses Verständnis, allerdings wird das Programm dreist für 0,79€ verkauft. Immerhin sind die Bewertungen mal so richtig mies, wie es die Applikation dann aber auf Platz 10 der meistgekauften Apps schafft, ist mir ein Rätsel…
Ich kann nur sagen: Finger weg, und würde mir gleichzeitig wünschen, dass Apple solchen Programmen etwas entgegensetzt. Einen Link zur App spare ich mir.

Was das Wall Street Journal auf seinem Onlineauftritt berichtet, wird viele (zukünftige) iPhone-Besitzer sicher freuen. Die New Yorker Tageszeitung schreibt, dass die Telekom den exklusiven iPhone-Vertrieb noch in diesem Herbst verlieren wird.
Weiterhin heißt es, dass zukünftig auch Vodafone und O2 das aktuellste iPhone-Modell in Verbindung mit einem Vertrag anbieten dürfen.

In der Vergangenheit war immer wieder das Gerücht aufgekommen, sowohl Apple als auch die Telekom hätten Ende 2010 jeweils ein Kündigungsrecht für den seit dem iPhone classic (2G) bestehenden Exklusivvertrieb.

Apple würde damit dem Trend folgen und somit – wie bereits in den meisten europäischen Ländern üblich – das iPhone nicht mehr exklusiv über einen Mobilfunkanbieter verkaufen. Bereits beim iPad lässt man die Kunden den Netzbetreiber selbst wählen.
Derzeit zögern in Deutschland gerade aufgrund der Telekom-Exklusivität viele Interessanten vor dem Kauf eines iPhones. Ohne Exklusivvereinbarung würde Apple wesentlich mehr Geräte absetzen können.

Wenn es tatsächlich so kommt, dürfte das der Telekom natürlich gerade in Anbetracht des Weihnachtsgeschäft absolut nicht schmecken. Die Kunden allerdings wird es freuen, denn Wettbewerb zwischen drei Anbietern dürfte sich positiv auf die Preise auswirken. Gerade Vodafone ist mit dem sehr gut ausgebauten Netz ein ernsthafter Konkurrent für den rosa Riesen aus Bonn.

via iphoneblog.de

Viele werden gestern nicht schlecht gestaunt haben, als auf der Keynote ein Spiel gezeigt wurde, um die Funktion des Game Centers zu zeigen. Korrigiert mich ruhig, wenn ich falsch liege, aber so eine Grafik habe ich persönlich auch noch keinem Handheld gesehen und auf einem Mobiltelefon dann erst recht nicht.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich nun kostenlos eine erste Demo-Version des Spiels herunterladen, die einem beeindruckend die Möglichkeiten der Unreal-Engine auf dem iPhone (3GS und 4), iPod Touch (3. Generation) und iPad aufzeigt.

Die Demo ist allerdings lediglich eine reine Grafikdemo, denn bis auf das Herumlaufen in der Stadt kann man noch nicht viel damit anfangen. Trotzdem reicht es doch ein gewisses Staunen hervorzurufen.

Das unter den Namen “Project Sword” komplette Spiel soll dann in wenigen Wochen fertig und im App Store zu erwerben sein.

 

Epic Citadel
golfputtlogo
Preis
Größe
OS
gratis 82,2 MB ab iOS 3.2.0

 

Vor kurzem habe ich “Golf Putt Pro” im App Store entdeckt. Das Spiel setzt auf das bewährte Spielprinzip, das von “Paper Toss”, einem der wohl bekanntesten iPhone-Spiele, bereits bekannt sein sollte. Ziel ist es natürlich den Golfball einzulochen, allerdings ist das gar nicht so einfach, denn ein Gefälle macht das Ganze kompliziert.
Ähnlich wie bei Paper Toss bekommt man das Gefälle in Form eines Pfeils und eines Zahlenwertes angezeigt, als Spieler muss man dann entsprechend darauf reagieren und dieses Gefälle mit einberechnen.

“Golf Putt Pro” bietet verschiedene Spielmodi, z.B. einen Modus mit drei Leben und einen Modus in dem man soviele Bälle wie möglich hintereinander einlochen muss, ohne zu scheitern.

Für zwischendurch ein ganz nettes Spiel und eine schöne Abwechslung zu “Paper Toss”. Wer 0,79€ übrig hat, kann hier ruhig zuschlagen.

 

Golf Putt Pro
golfputtlogo
Preis
Größe
OS
0,79 € 6,2 MB ab iOS 3.0

 

Vor kurzem wurde die Kamera-Applikation “ProCamera” auf eine neue Version gebracht. Das letzte Update brachte die Version 2.9 und diverse Verbesserungen, die für mich neu waren, aber voll und ganz überzeugt haben.

Zahlreiche Hilfsmittel erleichtern die Arbeit

“ProCamera” setzt genau da an, wo die hauseigene Foto-App des iPhones aufhört und bringt iPhone-Photographen mehr Kontrolle und Einstellungsmöglichkeiten. Zwar hat mit iOS 4 endlich ein digitaler Zoom Einzug in die Kamera-App von Apple erhalten, abgesehen vom Fokus hat man als Anwender jedoch absolut keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Das mag für den schnellen Schnappschuss ausreichen, wer allerdings, gerade in Anbetracht des iPhone 4 mit der sehr überzeugenden Kamera, mehr aus den eigenen Fotos herausholen will, guckt zunächst einmal in die Röhre.

“ProCamera” ist für 2,39€ im App Store zu haben, und liefert bereits mit den Grundfunktionen viele gute und hilfreiche Funktionen, die letztlich für bessere Produkte, nämlich deutlich schönere Fotos, sorgen.
Ein zentrales Instrument sind diverse Hilfsfunktionen, wie ein künstlicher Horizont, der für gerade und perfekt ausgerichtete Fotos sorgt. Eine Anti-Shake-Funktion bewirkt, dass Fotos nicht mehr verschwommen oder verwischt gemacht werden. Auch die einfach erreichbaren Zoom-Tasten sowie die Tatsache, dass man irgendwo auf dem Bildschirm tippen kann, um ein Foto zu machen, sind Dinge an die man sich in kürzester Zeit gewöhnt und die man nicht mehr missen möchte. Ein zwischen 0,5 und 20 Sekunden einstellbarer Selbstauslöser und verschiedene bei Bedarf einschaltbare Hilfslinien vollenden die Grundfunktionen im Fotobereich.

Expertenmodus: Belichtung und Fokus seperat einstellen

Bis dahin können auch viele andere Foto-Apps aus dem App Store mithalten, das wahre Potenzial von “ProCamera” liegt aber im Expertenmodus, den man über die Einstellungen aktivieren kann. Neu in der Version 2.9 ist die Möglichkeit, den Fokus und die Belichtung seperat einzustellen. Durch längeres tippen auf dem Display erhölt man ein blaues und gelbes Quadrat, die man anschließend unabhängig voneinander verschieben und mit dem Finger an die gewünschte Position bringen kann. So kann man beispielsweise Fotos gezielt aufhellen, indem man zunächst das Belichtungsquadrat auf einen dunklen Teil des Bildes verschiebt und anschließend den Fokus auf einen hellen Bereich. So ist man als Benutzer nicht mehr auf die Einstellungen angewiesen, die das Apple-Gerät vorgibt. “ProCamera” bietet hier dem Fotografen also deutlich mehr Entscheidungsfreiheit.
Ebenfalls möglich ist es Benutzern die neue Weißabgleichtaste zu nutzen, mit der man gezielt die Farbtemperatur eines Bildes beeinflussen kann.
Ebenfalls neu ist die Multi-Shot-Funktion in voller Auflösung. Damit ist es möglich bis zu vier Fotos in voller Auflösung direkt hintereinander aufzunehmen.

Gemachte Fotos können direkt in der App bearbeitet und optimiert werden. So lassen sich Helligkeit, Kontrast bearbeitet und sogar schwarz/weiß- und Sepia-Effekte hinzufügen.

Mit “ProCamera” sind nicht nur Fotos möglich, nein, auch Videos lassen sich produzieren. Auch hier hat man im Expertenmodus die Möglichkeit Belichtung und Fokus unabhängig voneinander einzustellen.

Gerade durch den neuen Expertenmodus ist “ProCamera” auf meinem iPhone 3GS erste Wahl zum Fotografieren, einfach weil man als Benutzer so viele Einstellungsmöglichkeiten bekommt, ohne die man nicht mehr fotogragieren möchte, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat und auf einem iPhone 4 mit der stark verbesserten Kamera wird sich “ProCamera” sicher noch viel besser machen. Das gute an der Applikation ist es, dass sie trotz des Funktionsumfangs nicht überladen und kompliziert wirkt, sondern weiterhin auch für ungeübte Anwender einfach und intuitiv zu bedienen ist. Von meiner Seite aus gibt es jedenfalls eine ganz klare Kaufempfehlung, 2,39€ können iPhone-Fotografen gar nicht besser anlegen.
Im Anschluss habe ich noch ein Video eingebunden, das “ProCamera” noch etwas näher vorstellt.

 

ProCamera
procameralogo
Preis
Größe
OS
2,39 € 1,4 MB ab iOS 4.0

 

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Derzeit findet sich auf dem ersten Platz der kostenlosen App Store-Applikationen das Geschicklichkeitsspiel “Fayju Ball”.
Normalerweise muss man für das Spiel 0,79€ zahlen, derzeit allerdings kann man sich die 16MB kostenlos auf das iPhone, den iPod Touch oder das iPad laden.

Fayju Ball ist ein Geschicklichkeitsspiel, das mit den Bewegungssensoren der Apple-Geräte arbeitet. Ziel eines Levels ist es, Kugeln in Löchern zu versenken. Anfangs ist dies mit einer Kugel noch einfach, später aber muss man mehrere Kugeln versenken, die zudem auch nur in das Loch mit der gleichen Farbe gesteuert werden können. Die Kugeln selbst erhalten die entsprechende Farbe durch die Berührung von einem entsprechend farbigen Kästchen. Ich warne euch vor, das wird sauschwer am Ende ;)

Für umme kann man sich das Spiel auf jeden Fall laden und bei der nächsten Gelegenheit mal die eigene Geschicklichkeit unter Beweis stellen.


 

Fayju Ball
fayjulogo
Preis
Größe
OS
kostenlos 16,0 MB ab iOS 2.2.1

 

Ich bin mir durchaus der Tatsache bewusst, dass der Begriff “Spyware” hier vielleicht etwas überspitzt ist, trotzdem ist es Fakt, dass in vielen Applikationen für das iPhone und andere iOS-Geräte Code von Pinch Media versteckt ist und die App somit zahlreiche Userdaten an das Unternehmen Pinch Media sendet. Erhoben werden diese Daten natürlich zur Analyse von Nutzerverhalten und Co, was letztlich den App-Entwicklern dabei helfen kann Applikationen zu verbessern und einige Funktionen besser an Nutzerbedürfnisse anzupassen. Das klingt zunächst positiv, der große Nachteil ist aber, dass die meisten iPhone-Nutzer gar nicht wissen, dass bestimmte Daten an ein externes Unternehmen gesendet werden, denn nur die wenigsten werden aufmerksam die Nutzungsbedingungen von iTunes gelesen haben.

Welche Daten werden an Pinch Media gesendet?
Bei der Nutzung einer Anwendung, die auf Pinch Media setzt, werden folgende Daten an Pinch Media gesendet:

  • Die UDID (Identifier), der jedes iPhone bzw. iOS-Gerät kennzeichnet
  • Das Modell sowie die verwendete iOS-Version
  • Ob das Gerät jailbroken ist
  • Name und Version der Anwendung
  • ggf. ob eine Abb gecracked, also illegal, ist
  • Sofern der Nutzer es erlaubt hat, der Aufenthaltsort, an dem die App gestartet wurde
  • Sofern Facebook Connect genutzt wird auch persönliche Daten wie Alter, Geschlecht

Die gesammelten Daten können wiederum von Entwicklern eingesehen und analysiert werden.

Wie erkenne ich, ob eine App Pinch Media verwendet?

Viele Apps nutzen den Service von Pinch Media und haben den entsprechenden Code von den Entwicklern integriert bekommen, eine der bekanntesten “verseuchten” Applikationen dürfte die Musikerkennungs-App “Shazam” sein, für die es mit “MusicID” jedoch mittlerweile eine “saubere” Alternative gibt.
Aber wie genau kann man nun herausfinden, welche der auf dem eigenen iPhone oder iPod Touch installierten Apps auf Pinch Media setzen?

Die einfachste Möglichkeit ist das automatische prüfen von Apps mit dem “IPA-Scanner”, der kostenlos heruntergeladen werden kann. Das Tool scannt euren iTunes-Ordner auf den Code von Pinchmedia. Dazu einfach mit “Add Folder” euren App-Ordner auswähöen (in der Regel: “…\Eigene Musik\iTunes\iTunes Media\Mobile Applications”). Nach einen Klick auf “Scan” wird euch übersichtlich dargestellt, welche Apps fleißig nach Hause telefonieren.

"Spyware"-Code mit dem IPA-Scanner finden

Zu den “prominenten” Vertretern in meinem App-Ordner gehören:

  • Shazam
  • Trivial Persuit (gab es im Dezember/Januar kostenlos im Rahmen einer iTunes-Aktion)
  • TwitterFon

Was kann ich dagegen tun?

Einfach blocken mit "Privacy"

Als Benutzer stellt sich nun natürlich die Frage, was man gegen die Erhebung der Daten unternehmen kann. Der erste Schritt ist natürlich, betroffene Apps so gut wie möglich zu meiden. So gibt es meistens gute Alternativen, Shazam lässt sich z.B. durch das mindestens genauso gute MusicID ersetzen (wie hier bereits erwähnt).
Für Nutzer eines jailbroken Gerätes besteht die Möglichkeit mit dem Paket “PrivaCy” aus Cydia sämtliche Aktivitäten von Pinch Media und anderen Datensammlern zu unterbinden und diese Dienste vom iPhone auszusperren.  Nach der Installation des Tools kann man Unter “Einstellungen/Privacy” direkt auf dem iPhone entsprechende Dienste blocken.

Natürlich ist das Gerede um Apple gerade groß, da Apple selbst Daten von den Benutzern sammelt. Aber sind wir doch mal ehrlich, mir ist es lieber wenn ein Unternehmen wie Apple über anonymisierte Daten verfügt, als wenn Entwickler XY Dinge einsehen kann, die ihn schlichtweg nichts angehen. Ich habe nichts dagegen, wenn Entwickler bestimmte Daten sammeln um die Nutzung der eigenen App besser zu verstehen und anschließend Usability oder andere Dinge zu optimieren. Ob mein Gerät aber jailbroken ist, mein Geschlecht oder gar die aktuelle Position aber, die braucht er schlichtweg nicht.

Welche Apps habt ihr denn so “enttarnt” und generell: Wie seht ihr die Tatsache, dass manche Apps Daten nach Hause senden? Ich freue mich auf Kommentare.

Teaserpic: hauku / pixelio.de

Mit “2K Sports NHL 2k11″ hat die Entwicklerschmiede 2K Sports sein erstes Spiel in den App Store gebracht. 2K Sports galt in der Vergangenheit vor allem auf der Konsole als ernsthafter Konkurrent für EA Sports und deren jährliche erscheinenden Sportspiele.
“NHL 2k11″ kommt mit einer sehr schönen Grafik auf das iPhone, was wohl leider auch dazu führt, dass das Spiel laut Entwickler nicht mit dem iPhone 2G, iPhone 3G und dem ersten iPod Touch kompatibel ist. Zu hoch sind offenbar die Anforderungen an die Hardware.
Die Steuerung habe ich beim kurzen Antesten als sehr angenehm empfunden. Dem Spieler werden neben dem Quick Game auch das Spielen von einer ganzen Saison und der Shootout-Modus angeboten.
Für lediglich 1,59€ kann ich jedem Fan von Sportspielen den Download des 188MB großen Spiels ans Herz legen. Wer “NHL 2k11″ zuerst ausgiebig antesten möchte, findet im App Store eine eingeschränkte, kostenlose Lite-Version. Ich hoffe jedenfalls, dass 2K Sports auch in Sachen Fußballspiele den Jungs von EA und Gameloft Konkurrenz auf dem iPhone machen kann.

 

2K Sports NHL 2k11
nhllogo
Preis
Größe
OS
1,59 188 MB ab iOS 3.1.2

 

Fünf Apps im Dock

Im fünften und letzten Teil der Serie finden alle nützlichen Jailbreak-Apllikationen Platz, die es nicht in einen eigenen Artikel geschafft haben, sei es, weil die Funktion in wenigen Sätzen zu beschreiben ist, oder weil die App eben nicht so ein Stück “must have”-Software ist, wie die vier bereits vorgestellten Tools.

Den Anfang macht “Five Icon Dock“. Die Funktion ist recht einfach und schnell erklärt: Nach der Installation von “Five Icon Dock” ist es möglich, fünf statt der üblichen vier Apps im Dock des iPhones abzulegen. In meinem Fall finden nun biteSMS, die Telefon-App, Mail, Safari und die iPod-Funktion Platz im Dock und sind somit immer griffbereit.

Notifier” zeigt bei Bedarf kleine Symbole für verpasste Nachrichten, Mails und Anrufe in der Statusleiste an. (Screenshot)

Der “3G Unrestrictor” macht es möglich, dass Programme die sich normalerweise nur über ein WLAN nutzen lassen auch über 3G/UMTS funktionieren.

Mit “Winderboard” lässt sich softwareseitig das komplette Aussehen des iPhones verändern. Hintergrundbilder, Themes, andere Symbole – alles kein Problem. “Winterboard” bietet eine Vielzahl an Themes zum Download an.
Ich mag das schlichte Aussehen der iPhone-Overfläche und habe das Tool deshalb nicht selbst im Einsatz. Es gibt allerdings zahlreiche Fans.

Per “Wi-Fi Sync” lässt sich das iPhone drahtlos mit dem PC/Mac bzw. mit iTunes synchronisieren. Leider von Apple nicht für den App Store zugelessen und nun in Cydia erhältlich – blöderweise nur gegen Bares in Höhe von 9.99$.

Mit der Hilfe von “LockInfo” kann man z.B. eingegangene E-Mails direkt auf dem Lockscreen anzeigen lassen und muss das iPhone nicht erst aus dem Sleep befreien um nach der Mail zu gucken.

Ich hoffe ich konnte mit der Artikelserie einige sehr nützliche und schöne Applikationen vorstellen und euch ans Herz legen. Viele dieser Tools will ich nicht mehr missen und setze sie seit Monaten gerne und häufig ein.
Wenn euch noch Cydia-Apps einfallen, die man unbedingt braucht, dann immer rein damit in die Kommentare.

 
Weitere Artikel der Serie:

 

In diesem Artikel möchte ich euch die App “radio.de” näher vorstellen, mit der es möglich ist mit dem iPhone, dem iPod Touch und dem iPad komfortabel und vor allem gratis Webradio zu hören.
Gerade in den Anfangszeiten des iPhone 3G und des 3GS habe ich in einigen Praxistests immer wieder gelesen, dass man die Apples Geräte dafür kritisiert, dass sie keinen Radio-Chip enthalten, um mobil Radio zu hören. Das ist eine Sache die mich nie gestört hat, denn ich gehöre ich wohl zu der Generation die eher wenig konventionelles Radio hört und habe deshalb auch bei meinen vorherigen Handys das eingebaute Radio praktisch nie genutzt.
Anders sieht es mit Webradios aus, denn diese bieten mir eine gewisse Vielfalt. Ich bin nicht auf die regionalen Frequenzen und entsprechende Sucherei angewiesen und kann zwischen vielen tausenden Sendern und vielen Genres wählen. Genau da setzt “radio.de” an.

Die Applikation lässt sich kostenlos im AppStore laden und bietet dem Benutzer mehr als 4000 verschiedene Webradios und Podcasts aus der ganzen Welt. Aber auch auf die regionalen Sender muss nicht verzichtet werden, schließlich bieten auch diese mittlerweile überwiegend einen Webradio-Stream im Internet an, der dann auch über die App problemlos gefunden wird.
Nach dem Start der App wird einr elativ schlichtes Menü gezeigt. Die Senderliste überzeugt durch Übersichtlichkeit und bietet mir nicht nur die Möglichkeit, die Tipps der Redaktion oder eine Top-100-Liste einzusehen, nein, ich kann auch nach Musikrichtungen, Themen, Ländern, Städten und sogar Sprachen suchen und mir so meinen ganz speziellen Lieblingssender suchen. Apropos Suchen, wenn ich den Namen meines Wunschsenders weiß, kann ich natürlich auch einfach nach diesem suchen.

Nach einer optionalen und kostenlosen Registrierung hat man außerdem Zugriff auf weitere Funktionen. So lassen sich Favoriten festlegen oder Empfehlungen einsehen, die nach dem persönlichen Musikgeschmack generiert werden.

Unter iOS 4 bietet “radio.de” den vollen Multitaskingsupport, das heißt also, man kann auch im Hintergrund weiter dem eingestellten Sender lauschen, auch wenn man gerade was anderes mit dem Gerät erledigt. Ebenfalls ist die Nutzung der iPod-Steuerung integriert, man kann also schnell auf wichtige Funktionen zugreifen, indem man den Home-Button nutzt.

Leider lassen sich derzeitigen Tarife der Mobilfunkbetreiber eine exzessive Nutzung über das mobile Datennetz nicht über einen langen Zeitraum zu, denn Webradios sind enorm datenintensiv. So stoßen die kleineren Telekomtarife und auch die kleinen Webpakete von O2 recht schnell an ihre Grenzen, weil die Drosselung sehr schnell einsetzt und dann das Surfen kaum noch Spaß macht.
Wer sich oft in der Reichweite eines WLANs aufhält und gerne dem Radio lauscht, der macht mit der kostenlosen App nichts falsch und hat sein Lieblingswebradio ständig in der Hostentasche.

 

radio.de
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OS
gratis 0.9 MB ab iOS 3.0

 

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