
Dropbox hat sich Mailbox geschnappt, die Mail-App, die vor allem durch den ungewöhnlichen Start auf sich aufmerksam machte, schließlich stehen immer noch jede Menge potenzielle Nutzer in der virtuellen Warteschlange. Erfreulicherweise soll Mailbox weiterhin eigenständig bleiben.
Die durchaus gelungene und innovative E-Mail-App Mailbox (App Store-Link*) ist Anfang Februar im App Store gelandet. Die Innovation? Mailbox vereint die Konzepte Mail-App mit denen einer To-Do-Liste und will durch einen kräftigen Produktivitätsschub für weniger E-Mail-Stress sorgen. Klingt gut, ist auch gut, aber für mich derzeit noch unbrauchbar, weil Mailbox aktuell nur mit Google Mail funktioniert und ich setze noch klassisch auf meine eigenen IMAP-Postfächer. Unüblich war auch der Start der Mailbox-App, man hat nicht alle Nutzer zeitgleich auf den Dienst zugreifen lassen, sondern eine virtuelle Warteschlange registrierter Nutzer nach und nach abgearbeitet. Noch heute müssen sich jede Menge neue Nutzer in dieser Warteschlange gedulden.
Nun hat sich der bekannte Cloud-Anbieter Dropbox das Mailbox-Team mit seinen 13 Mitarbeiten unter den Nagel gerissen. Die gute Nachricht: Mailbox soll auch weiterhin eine eigenständige App bleiben. Google zeigt ja aktuell, dass man sich gerne auch mal Dinge schnappt, um sie danach einfach mal sterben zu lassen (Snapseed, Sparrow). Beim Deal zwischen Dropbox und Mailbox soll das anders ablaufen. Dropbox will dafür sorgen, dass Mailbox sich schneller an unterschiedliche Zielgruppen verteilt und sich verbreitet. Zukünftig will man aber die Mailbox-Technologie nutzen, um Dropbox-Features auszubauen und zu verbessern.
We’re all looking forward to making Mailbox even better and getting it into as many people’s hands as possible. There’s so much to do and we’re excited to get started!
Ich bin gespannt und hoffe, dass Mailbox sich ganz schnell nicht mehr nur an Nutzer von Google Mail richtet, um auch endlich in den Genuss zu kommen.
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