Soeben hat Apple einen ersten Release der iOS-Version 4.1 für registriere Entwickler freigegeben. Neben dem integrierten Gamecenter und Änderungen an der Anzeige der Signalstärke macht mir vor allem eine Meldung bzw. ein Gerücht sorgen: Apple könnte durch den Einsatz eines Wasserzeichens (dauerhaft) gegen Jailbreaker vorgehen. So berichtet ein iPhone-Entwickler bei Twitter mit dem Namen @alchemistmuffin, dass Apple mit iOS 4.1 eine Technik einführt, die permanent überprüft ob das Gerät jailbroken ist und im Fall der Fälle ein Wasserzeichen setzt, welches auch nach dem Aufspielen/Wiederherstellen der Originalfirmware verbleibt. Apple-Mitarbeiter werden im Rahmen eines Serviceauftrags prüfen, ob ein entsprechendes Wasserzeichen vorhanden ist – und möglicherweise eine Garantieleistung ablehnen.
Damit würde Apple in meinen Augen ein herber Schlag gegen Jailbreaker gelingen, schließlich überlegt man sich lieber zwei mal, ob man die Garantie eines 800€ Gerätes leichtsinnig aufgibt. Wie lange dieser Effekt dann anhält ist natürlich fraglich, da sich die zahlreichen iPhone-Hacker wohl auch dem Wasserzeichen annehmen werden…
Mal sehen, ob sich dieses Gerücht in den nächsten Stunden, Tagen und Wochen bewahrheitet.
Mal kein Artikel zu einer App, sondern ganz allgemein zu Apples iPad. Auf mobiflip.de wurde ich auf ein sehr sehenswertes Video aufmerksam: Speedpainting mit dem iPad! Der Künstler David Kassan zeigt was man mit dem Tablet von Apple so alles anstellen kann. Beeindruckend!
Das ist das Ding! Bei seiner Keynote zum Start der WWDC 2010 hat Steve Jobs gestern Abend die neue iPhone-Generation vorgestellt: Das iPhone 4.
Tatsächlich hat es sich endgültig bestätigt, dass das vor Wochen in einer Bar gefundene und an die US-Seite gizmodo verkaufte iPhone echt war: Das neue Design des iPhone 4 war insofern keine große Überraschung mehr und von den diversen geleakten Bildern bekannt. Auch die groben Spezifikationen der Hardware stimmen mit den Berichten von gizmodo überein: Das iPhone 4 besitzt eine Frontkamera, eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite und die Möglichkeit HD-Videos mit 720p und 30 fps aufzunehmen. Im Inneren verrichtet nun, genau wie beim iPad, der A4-Prozessor seine Dienste.
Eine der größten Neuerungen ist das neue “Retina-Display” mit einer Auflösung von 960×640 Pixel und einem Kontrast von 800:1. Das 3,5 Zoll große Display verwendet die IPS-Technologie und sah in meinen Augen bereits bei der Keynote, gerade im Vergleich zum iPhone 3GS, ziemlich atemberaubend aus.
Verbessert wurde weiterhin der Akku. Apple verspricht bis zu 40% mehr Akkulaufzeit und das bei nahezu gleichem Gewicht und etwas kleineren Abmessungen als beim iPhone 3GS. Der Akku ist übrigens weiterhin fest eingebaut
Ein weiteres Feature ist FaceTime: Videotelefonie. Was bereits seit Jahren möglich ist und auch angeboten wird, könnte so endlich auch für den Massenmarkt schmackhaft gemacht werden. Blöderweise funktioniert FaceTime vorerst nur über WLAN (WiFi) und nur von iPhone 4 zu iPhone 4, aber hier darf man zukünftig hoffentlich noch Verbesserungen erwarten.
Das iPhone 4 wird mit 16GB und 32GB Speicherplatz verfügbar sein, wobei man als Käufer zwischen einer schwarzen und einer weißen Variante wählen kann. Erhältlich sein wird das neue iPhone 4 ab dem 24. Juni bei T-Mobile, wo man bereits ab dem 15.06. Vorbestellungen entgegennimmt (Sonderseite).
Über die Preise in Deutschland ist noch nichts bekannt, in den USA jedoch verlangt man – wie beim 3GS – 199$ für 16GB und 299$ für das 32GB-Modell. Das lässt darauf schließen, dass auch T-Mobile die Preise im Großen und Ganzen unverändert lassen wird.
Auch die Software wird bekanntlich verändert: Zunächst einmal bekommt das iPhone OS einen neuen Namen, nämlich “iOS“. Das war absehbar, schließlich wird das Betriebssystem auch auf dem iPad eingesetzt und hat nun auch einen Namen, der “plattformübergreifend” ist. Die finale Version von iOS4 hat Apple für den 21. Juni angekündigt. Das Update soll für alle kostenlos sein und unterstützt alle Geräte, bis auf den iPod Touch der 1. Generation.
Mein persönliches Fazit:
Auch wenn keine großen Überraschungen dabei waren, hat Apple mich mal wieder überzeugt.
Zusammen mit iOS 4 bietet das iPhone 4 ein solides, wohl marktbeherrschendes Paket und dürfte sich Android damit noch etwas vom Hals halten. Ich kenne die Argumente der Android-Jünger und ab sofort bleibt wohl nur noch das Argument mit dem AppStore-Zwang. Mir bietet der AppStore alles was ich brauche – auf einen Blick. Natprlich ist es eine fragwürdige Politik die Apple mit den Einschränkungen fährt, aber sie bietet dem Endverbraucher auch Sicherheit, das darf man nicht vergessen.
Ich selbst kann meinen Vertrag bei T-Mobile leider erst im Dezember verlängern und muss mich somit noch eine Weile gedulden. Das wird hart, sehr hart, aber die möglicherweise angebotene Upgrade-Option der Telekom (beim Upgrade von 3G auf das 3GS waren es 25€/Monat Restvertragslaufzeit) halte ich für weit überteuert.
Kurz etwas aus der Finanzecke: Apple war nun erstmals wertvoller als Microsoft.
Bei Börsenschluss hatte die Apple-Aktie am Mittwoch einen Wert von 244,05 US-Dollar. Dies entspricht einer Marktkapitalisierung von 222 Milliarden Dollar. Konkurrent Microsoft lag zuletzt bei “nur” 219 Milliarden Dollar.
In den USA hat lediglich die riesige Ölfirma Exxon Mobile mit 279 Milliarden Dollar einen höheren Börsenwert.
Der Erfolg von Produkten wie dem iPod, dem iPhone und zuletzt dem iPad hat dafür gesorgt, dass der Wert der Apple-Aktie sich in den letzten zehn Jahren mehr als verzehnfacht hat.
Bemerkenswert: 1997 hatte Microsoft mit 150 Milliarden ausgeholfen – um Apple vor dem Zusammenbruch zu bewahren.
Was bereits seit langer Zeit vermutet wurde, ist nun offiziell: Apple-CEO Steve Jobs wird die Worldwide Developers Conference, kurz WWDC, am 07. Juni mit einer Keynote eröffnen. Man kann davon ausgehen, dass Jobs im Rahmen dieser Keynote die vierte iPhone-Generation der öffentlich offiziell vorstellen wird. Das neue iPhone sorgte in den vergangenen Wochen bereits für zahlreiche Spekulationen, nachdem ein mutmaßlicher Prototyp von einem Apple-Mitarbeiter in einer Bar liegen gelassen wurde und letztlich bei einer bekannten US-Webseite landete. Seitdem tauchen immer wieder neue Fotos und Gerüchte über die nächste Version des Apple-Handys auf.
Die 21. WWDC findet vom 07. – 11. Juni 2010 im Moscone Cente in Los Angeles statt.
Wi-Fi Sync, eine App zur drahtlosen Synchronisation zwischen PC und Apples Mobilgeräten wurde von Apple nicht für den App Store zugelassen. Wie bereits zu erwarten war, lässt sich Apple offenbar die Alleinherrschaft bei der Synchronisation nicht aus der Hand nehmen. Ob man in Cupertino zukünftig eventuell in Eigenregie eine kabellose Synchronisation ermöglicht, bleibt offen.
Für Leute mit Jailbreak ist Wi-Fi Sync für 9,99$ im Cydia-Store zu haben. Ich persönlich greife bei dem doch recht happigen Preis von umgerechnet etwa 8€ dann doch lieber zum Kabel.
Zig Tausend Apps können sich die Besitzer eines iPhones oder iPod Touch derzeit im App Store herunterladen. Ein Großteil davon sind Spiele, aber nur wenige Games stechen aus der großen Masse heraus. Eines dieser Spiele ist mit Sicherheit “Doodle Jump” (App Store-Link)aus dem Hause Lima Sky. Seit Monaten hält sich sas Geschicklichkeitsspiel in den Top 10 der App Store-Charts und konnte meist nur kurzfristig von Platz eins verdrängt werden. Nun konnten die Entwickler vermelden, dass Doodle Jump drei Millionen mal heruntergeladen wurde. Eine Erfolgsgeschichte – und eine Goldgrube für die Erfinder.
In knapp einer Woche fällt der Startschuss der 21. Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver. Fast 3000 Athleten aus etwa 77 Nationen kämpfen in 86 Wettbewerben um Medaillen. Ein solches Ereignis wirft natürlich seine Schatten voraus und so haben es in letzter Zeit zahlreiche Apps zum großen Thema “Vancouver 2010” in den AppStore geschafft. Appblogger.de stellt eine Fülle von passenden Applikationen vor und schafft einen Überblick.
Apple bietet ab sofort auch für die Inhalt des AppStores, also Applikationen für iPhone, iPod Touch und iPad, eine eigene Vorschau im Browser an. War es bisher so, dass sich nach einem Klick auf einen iTunes-Link nur eine Platzhalterseite öffnete und, sofern installiert, iTunes gestartet wurde, kann man nun auch direkt im Browser einen ersten Blick auf eine App werfen. Neben der Beschreibung werden auch Bewertungen sowie Screenshots angezeigt. Allgemeine Daten wie etwa der Entwickler und der Preis sind ebenfalls nun auch ohne iTunes einzusehen.
Wer die neue Browservorschau ausprobieren möchte, klickt bitte auf folgenden Link und gelangt so zur Vorschau von “Sleep Cycle”.
Wer sein iPhone in Deutschland in Verbindung mit einem Vertrag bei T-Mobile erstanden hat, hat in den meisten Fällen einige Dienstleistungen, wie eine bestimmte Anzahl von Freiminuten, SMS oder MMS, inklusive. Um den Verbrauch eben dieser Inklusivleistungen immer im Blick zu haben, kann man den Dienst “Mein T-Mobile” am heimischen PC nutzen und erhält dort einen Überblick über Inklusivminuten und –SMS. Wer auch unterwegs direkt mit dem iPhone die Kosten immer im Blick haben möchte, für den ist “MobileButler” genau richtig.