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Die besten Jailbreak-Apps Teil 4: iProtect

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In der heutigen vierten Ausgabe der Artikelserie “Die besten Jailbreak-Apps” möchte ich euch ein Tool für Sicherheitsfanatiker ans Herz legen: “iProtect”.
Wie bereits die anderen vorgestellten Apps gibt es auch “iProtect” lediglich in Cydia und ist somit natürlich für jailbroken Geräte zu haben.
Mit “iProtect” kann man sein iPhone bzw. iPod Touch und iPad gegen Diebstahl und fremde Nutzung absichern. Im Gegensatz zum Sicherheitscode den iOS mit an Bord hat, bietet “iProtect” jedoch jede Menge Vorteile. Vorab sei jedoch gesagt, dass die Vollversion von “iProtect” 8,99$ kostet, die man bei Sicherheitsbedenken aber ohne zu zögern zahlen kann.

Kernfunktion von “iProtect” ist das Sichern von einzelnen Apps durch ein eigenes Passwort, das beim ersten Start von iProtect festgelegt wird, aber natürlich ständig änderbar ist.  Man kann also die Camera Roll, die SMS-App oder die E-Mail-App mit einem Sicherheitscode versehen und so absichern. Der Clou ist, dass man eben nicht wie beim iOS-Sicherheitscode das ganze Telefon sperrt, sondern selbst festlegen kann, welche Apps gesichert werden sollen und welche offen für jedermann bleiben.
Sobald man eine gesicherte App startet, wird die Abfrage des Passworts gestartet und ohne das richtige Passwort bleiben E-Mails, SMS oder Fotos vor neugierigen Blicken geschützt. Ein enorm nützliches Feature, wenn man das iPhone öfter mal zum Spielen o.ä. aus der Hand gibt. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist eben besser und genau da setzt “iProtect” an.

Im Falle eines Diebstahls: SIM-Karten Lock

Das Tool bringt aber noch einige sehr interessante und nützliche Features mit. So lassen sich beispielsweise das Verschieben und das Löschen/Deinstallieren von installierten Apps unterbinden, genauso wie Suchergebnisse und der Doppelklick auf die Home-Taste.
Besonders gelungen finde ich allerdings das Feature des SIM-Karten Lock. Einmal aktiviert, bewirkt dieser, dass alle Apps gesichert sind, sobald die SIM Karte des iPhones gewechselt wird. Nutzt ein Dieb also ein geklautes und mit “iProtect” gesichertes iPhone mit seiner eigenen SIM-Karte, hat er zumindest keinen Zugriff auf die Apps und persönliche Daten wie Kontakte, SMS und E-Mails. Aber es geht noch besser: “iProtect” kann im Falle einer gewechselten SIM-Karte eine “stille SMS” an eine vorher definierte Nummer senden, der Inhalt: Die Rufnummer der neuen SIM-Karte. Sofern es sich dabei nicht um eine der sog. Supermarkt-Karten handelt, hat man somit gute Chancen den Inhaber der neuen Rufnummer ausfindig zu machen.

Fazit
Eine enorm nützliche Cydia-App, die ihren wahren Nutzen wohl erst im Falle eines Diebstahls zeigen kann. Eine gewisse Sicherheit bei persönlichen Daten ist unbezahlbar und somit sind die 8,99$ bestimmt bestens angelegt.
Die Kernfunktion, das Schützen von Applikationen vor fremden Zugriffen gerät da fast etwas zur Nebensache, bietet im Gegensatz zum iOS-Sicherheitscode aber viele Vorteile und lohnt sich besonders für Menschen, die das iPhone doch mal etwas länger unbeobachtet lassen oder es öfter aus der Hand geben. “iProtect” ist jedenfalls ein klasse Teil!
Übrigens: In der freien Trial lassen sich bereits einige Applikationen sperren, darunter z.B. biteSMS.
Der SIM-Karten Lock, das Deaktivieren der App-Deinstallation und das Schützen z.B. der Fotos funktioniert jedoch leider nur mit der Vollversion.

 
Weitere Artikel der Serie:

 

Die besten Jailbreak-Apps Teil 2: SBSettings

Allgemein, Featured, Jailbreak

on 12. August 2010

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SBSettings: Nur in Cydia zu haben

Im Rahmen der Serie “Die besten Jailbreak-Apps” möchte ich euch heute in Teil 2 “SBSettings” vorstellen. Auch bei dieser App handelt es sich wieder um ein Stück Software, dass in meinen Augen auf jedes jailbroken iPhone gehört und sicher auch auf dem iPod Touch und dem iPad sehr nützlich sein kann.

Mit SBSettings kann man allerhand Einstellungen am iPhone und iPod Touch vornehmen und das nicht nur ohne den umständlichen Weg über “Einstellungen” und das Schließen der aktuell geöffneten App, sondern auch mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen. Leider setzt SBSettings einen Jailbreak voraus und ist lediglich über Cydia zu haben.

Nach der Installation startet sich SBSettings einfach wie genial: Kein Verlassen der aktuellen App um ein Icon auf dem Homescreen zu öffnen, nein, SBSettings lässt sich mit einem “Wisch” von links nach rechts über die obere Statusleiste des iPhones öffnen. Das funktioniert natürlich auch während z.B. Safari geöffnet ist, heißt man kann beim Surfen Einstellungen am iPhone ändern, lediglich die Statusleiste muss zum Starten vorhanden sein, was natürlich in vielen Spielen leider nicht der Fall ist.

Mit SBSettings lassen sich mit einem Kopfdruck verschiedene Funktionen des iPhones ein- und ausschalten. Dazu gehören erst einmal 3G, Bluetooth, WiFi und generell die mobilen Daten. Außerdem kann man mit SBSettings schnell die Helligkeit des Displays verändern.
Eine besonders gelungene Funktion findet sich unter “Processes”. Hier lassen sich geöffnete Prozesse schließen und Speicher freiräumen. Gerade beim iPhone 3G ist diese Funktion nützlich, da der Arbeitsspeichers des 3G doch recht knapp bemessen ist.
Ebenfalls bekommt man als Nutzer Informationen über die IP-Adresse und den Speicherverbrauch des eigenen Gerätes.

Numerischer GSM-Wert

Wer auf “more” klickt bekommt den wahren Funktionsumfang von SBSettings zu sehen. Mit “Set Toggles” lassen sich zahlreiche weitere Funktionen des Tools einschalten. So kann man bei Bedarf mit SBSettings auch EDGE, Ortungsfunktionen und den Flugmodus ein- bzw. ausschalten, ohne erst in den Einstellungen zu suchen.

Mit “Hide Icons” lassen sich App-Icons auf dem Homescreen verstecken, auch ohne die entsprechede App zu deinstallieren. Mit den “System Options” lässt sich die Statusleiste des iPhones ein wenig anpassen. Neben dem Akkustatus in Prozent (interessant für Nutzer eines iPhone 3G) lassen sich Empfangsstärken von WiFi und GSM numerisch anzeigen

Abrunden lässt sich SBSettings durch verschiedene Themes, mit denen der Benutzer sich das Tool an die eigenen Bedürfnisse optisch anpassen kann.
Wer ein jailbroken Gerät hat, sollte sich SBSettings auf jeden Fall einmal anschauen.

 
Weitere Artikel der Serie:

 

Die besten Jailbreak-Apps Teil 1: biteSMS


 

biteSMS - in Cydia zu haben

biteSMS - in Cydia zu haben

Der derzeit funktionierende Jailbreak für alle mobilen Apple-Geräte ist besonders einfach und somit auch für wenig erfahrene Benutzer leicht und ohne großes Risiko durchzuführen. Ein Gerät, das einem Jailbreak unterzogen wurde, ist von vielen werksseitigen Beschränkungen befreit und bietet dem Eigentümer des Gerätes somit viele weitere Möglichkeit.

Eine der wichtigsten Möglichkeiten ist sicher die Tatsache, dass man mit einem Jailbreak-Gerät auch Apps installieren kann, die nicht in Apples App Store zu finden sind. Umgesetzt wird das ganze über “Cydia”, so etwas wie ein alternativer Store für das iPhone, das iPad und den iPod Touch. “Cydia” wird beim derzeitigen JailbreakMe automatisch mitinstalliert und findet sich nach der Prozedur auf dem Homescreen.
Eine Applikation die man über Cydia herunterladen kann, ist “biteSMS”, eine komfortable SMS-App, die zusätzlich noch bares Geld spart.

SMS günstig mit biteSMS versenden
Der Vorteil von “biteSMS” ist, dass man wirklich viel Geld einsparen kann. Das iPhone wird in Deutschland exklusiv über die Telekom vertrieben und in den Verträgen (ausgenommen den ganz großen Paketen für Unmengen von Geld ;) ) spart die Telekom neben dem Inklusivvolumen bis zur Drosselung der Internetverbindung vor allem an den Inklusiv-SMS. 40 Inklusiv-SMS im Complete 120 sind natürlich ein Witz und wenn das eigene SMS-Konto verbraucht ist, wird richtig abkassiert, ab der 41. SMS zahlt man 0,19€ – pro Nachricht, wohlgemerkt.
“biteSMS” ist die Lösung, denn mit damit lassen sich kostengünstig SMS über das mobile Datennetz versenden. Der Vorteil ist, dass die SMS mit der eigenen Mobilfunknummer versendet werden und der Empfänger euch so auch problemlos antworten kann.
Möchte man SMS mit biteSMS versenden, kauft man zunächst auf der Homepage der App sog. “Credits”, denn biteSMS funktioniert nach dem Prepaid-Verfahren. Die Kosten für Credits staffeln sich derzeit wie folgt:

  • 4€ für 50 Credits
  • 8€ für 105 Credits
  • 16€ für 215 Credits
  • 40€ für 550 Credits
  • 80€ für 1200 Credits

Umgerechnet kostet eine SMS also nur noch 0,08€, noch schöner wird das Ganze, wenn man direkt viele Credits kauft, denn dann gibt es noch einige Bonus Credits oben drauf. Kauft man das Paket mit 1200 Credits für 80€ sinken die Kosten für eine SMS sogar auf 0,067€. Die Zahlung ist entweder per Kreditkarte (VISA, MasterCard) oder bequem per PayPal möglich.Mit dem Kauf erhält man weiterhin die Full-Lizenz für die App für 12 Monate.

Wer keine Credits kaufen möchte, kann eine Lizenz auch für 6,95€ seperat erwerben und so biteSMS über die 15 kostenlosen Testtage hinaus nutzen.

Das Wechseln zwischen dem Versand über biteSMS oder über den Mobilfunkbetreiber ist übrigens enorm einfach. Einfach kurz die “Senden”-Schaltfläche in biteSMS gedrückt halten und schon kann man zwischen Mobilfunkversand und biteSMS-Versand hin- und herschalten. biteSMS bietet außerdem die Möglichkeit zunächst alle Inklusiv-SMS zu verbrauchen und wechselt dann nach einer voreingestellten Anzahl von Nachrichten automatisch in den Versand über biteSMS. Sehr gut gelöst!

biteSMS bringt zahlreiche Zusatzfunktionen
Das günstige Versenden von SMS ist nicht der einzige Grund, sich für biteSMS zu entscheiden, denn auch wer in seinem Vertrag vielleicht ausreichend Nachrichten kostenlos versenden kann, bekommt durch biteSMS neue Features.

Quick Reply-Feature

Quick Reply-Feature

biteSMS nutzt die im iPhone gespeicherten Kontaktbilder um so bei jeder SMS-Konversation das Bild des Gegenübers zu zeigen. Besonders schön und praktisch ist allerdings das Quick Reply-Feature, das es dem Benutzer erlaubt, erhaltene SMS direkt zu beantworten, ohne umständlich erst biteSMS vom Homescreen starten zu müssen. Safari oder andere Apps können also weiterhin im Hintergrund laufen.
Ein Zeichenzähler, die Möglichkeit zeitgesteuerte SMS zu versenden, ein Passwortschutz und weitere Möglichkeiten wie etwa Smileys und Sendeberichte runden die Featureliste ab.



Fazit
Ich kann wirklich jedem Besitzer eines jailbroken iPhones den Download von biteSMS ans Herz legen. Die 15 Tage Trial bietet Gelegenheit die App problemlos zu testen und ich bin mir sicher, dass jeder die Vorteile gegenüber der SMS-Applikation von Apple schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.
Gerade für Leute die oft SMS schreiben, aber kein hohes SMS-Kontingent in ihrem Vertrag haben, kann das bequeme Versenden von günstigen SMS über biteSMS und das mobile Internet ein großes Einsparpotenzial haben. Für alle anderen lohnt sich der Kauf einer seperaten Lizenz auch ohne Credits schon aufgrund von Quick Replay un d den zahlreichen anderen Features. biteSMS ist jedenfalls ganz klar meine Nummer eins unter den Cydia-Apps. Weitere Informationen findet ihr übrigens auf der offiziellen Homepage.


 


 

 
Weitere Artikel der Serie:

 

Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver: Apps im Überblick

Allgemein

on 4. Februar 2010

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image In knapp einer Woche fällt der Startschuss der 21. Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver. Fast 3000 Athleten aus etwa 77 Nationen kämpfen in 86 Wettbewerben um Medaillen.
Ein solches Ereignis wirft natürlich seine Schatten voraus und so haben es in letzter Zeit zahlreiche Apps zum großen Thema “Vancouver 2010” in den AppStore geschafft.
Appblogger.de stellt eine Fülle von passenden Applikationen vor und schafft einen Überblick.

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