Posts tagged ‘iOS 7’

Apple hebt Limit für Downloads auf 100MB an

iOS, iPad, iPhone

on 19. September 2013

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Apple geht mit der Zeit und passt das Limit für den mobilen Download von Apps auf LTE-freundliche 100 MB an. Zuletzt hatte Apple die Beschränkung für mobile Downloads im Frühjahr 2012 von damals 20 MB auf 50 MB angehoben.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung von iOS 7 hat Apple das Downloadlimit für das mobile Herunterladen von Inhalten auf 100 MB angehoben. iPhone- und iPad-Nutzer können somit nun auch größere Apps laden, ohne sich in einem WLAN zu befinden. Für Entwickler bedeutet das, dass sie ihre Apps nun etwas größer gestalten können und immer noch von der Möglichkeit profitieren, dass potenzielle Käufer sich die App auch spontan unterwegs laden können.
Für deutsche Benutzer gibt es natürlich den faden Beigeschmack, dass 100 MB ein Drittel der immer noch sehr verbreiteten 300 MB-Tarife bedeuten, mit denen wir uns hierzulande rumschlagen müssen. Aber es soll ja andere Länder geben, in dem sich die Mobilfunkbetreiber Datenvolumen nicht mit Gold aufwiegen lassen.

 

Meilenstein iOS 7 steht zum Download bereit!

iPad, iPhone, Update

on 18. September 2013

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Es ist ein Meilenstein: iOS 7 steht ab sofort zum Download bereit. Zum ersten Mal seit dem klassischen iPhone, das 2007 vorgestellt wurde, wagt sich Apple an eine große Designänderung beim Betriebssystem. iOS 7 ist flach und überzeugt mich durch eine mehr als gelungene Optik. Dazu kommen praktische Funktionen wie Control Center oder das neue Multitasking. Ich habe iOS 7 seit knapp einem Monat als Beta installiert und bin begeistert. Kurz gesagt: Das beste iOS aller Zeiten. Mit Abstand.

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Pünktlich um 19:00 Uhr hat Apple iOS 7 zum Download freigegeben. Die neuste iOS-Generation bringt ein völlig überarbeitetes Design mit, das flach und minimalistisch ist. Neben der äußerst gelungenen Optik gibt es auch tolle, praktische neue Funktionen: Control Center, AirDrop und neue Multitaskingfunktionen, um nur einige Neuerungen zu nennen. Wie immer, kommt es jetzt am Anfang zu großen Verzögerungen beim Download, weil hunderte Millionen iOS-Geräte gleichzeitig auf die neue iOS-Version updaten wollen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, sind wir iOS-Nutzer ja im Vorteil und bekommen das Betriebssystem flächendeckend für alle halbwegs aktuellen Geräte. Spätestens wenn die US-Amerikaner langsam ins Bett gehen, wird es aber erfahrungsgemäß besser. Das wäre in Deutschland in den frühen Morgenstunden.

Vor dem Update sollte man unbedingt an ein Backup denken. Bei der Installation einer Beta kam es bei mir zu Problemen, da hilft ein aktuelles Backup enorm weiter, da sonst ein wirklich großer Datenverlust droht. Ein Backup erstellt ihr einfach via iTunes oder iCloud, wobei ich die gute, alte iTunes-Methode bevorzuge.

Das Update auf iOS 7 selbst steht euch dann ebenfalls in iTunes zur Verfügung, außerdem könnt ihr iOS via Over the Air-Update direkt auf dem Gerät auf den neusten Stand bringen. Direkt nach der Installation mag iOS 7 noch gewöhnungsbedürftig sein, spätestens nach einigen Tagen will man aber gar nicht mehr ohne die neue Optik und die neuen Funktionen. Viel Spaß mit dem neuen iOS!

Automatische App-Updates in iOS 7: Fluch und Segen zugleich

Mit iOS 7 führt Apple auf dem iPhone und dem iPad eine neue Funktion ein, die eigentlich ganz praktisch ist: Automatische App-Updates. Noch während der Beta-Phase haben gleich zwei Fälle gezeigt, dass die automatischen Updates auch ihre Tücken haben. Die haben letztlich sogar dazu geführt, dass ich die Funktion erstmal abgeschaltet habe.

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Unter iOS 6 und den vorherigen Versionen des mobilen Betriebssystems von Apple ist es so, dass man Updates der installierten Apps manuell laden muss. Zwar hat Apple die Sache mittlerweile mit einem „Alle Updates laden“-Button erleichtert, trotzdem war zumindest bei mir die Freude groß, als mit iOS 7 die neuen automatischen App-Updates angekündigt wurden. Noch während der aktuell laufenden Beta-Phase von iOS 7 zeigt sich allerdings, dass die Funktion Fluch und Segen zugleich ist, denn gleich in zwei Fällen sorgte die automatische Updatefunktion für Sorgen bei den iOS-Nutzern.

Nutzer die mit der (ganz hervorragenden!) Banking-App „Finanzblick“ (App Store*) ihre Bankgeschäfte auf dem iPhone oder iPad erledigen, konnten in der letzten Woche erleben, welche Probleme die automatischen Updates bereiten können. Eine fehlerhafte Aktualisierung der Entwickler sorgte dafür, dass die App regelmäßig beim Start abgestürzt ist. Die Entwickler erkannten das Problem schnell und kommunizierten über verschiedene Kanäle, dass man das Update nicht laden solle. Zu spät für viele, die auf die iOS 7-Beta setzen. Durch die automatische Updatefunktion war die fehlerhafte Version bereits auf vielen Geräten installiert und die App somit unbrauchbar. Wer den schwierigen Zulassungsprozess bei Apple kennt, der weiß, dass ein neues Update zur Fehlerbehebung länger auf sich warten lassen kann und genau das war bei Finanzblick auch der Fall. Die Konsequenz: Viele iOS 7-Nutzer konnten die App mehrere Tage lang nicht nutzen und mussten für ihre Bankgeschäfte, sei es nur eben den Kontostand abzufragen oder schnell eine Überweisung zu tätigen, auf Alternativen umsteigen.

Der zweite Problemfall kam direkt aus Cupertino. Ein Update von „Mein iPhone suchen“ (App Store*), eine App zur Ortung von iOS-Geräten, ließ sich plötzlich nur noch von Entwicklern nutzen. Auch hier die gleiche Problematik, obwohl das Problem schnell bekannt war: iOS 6-Nutzer konnten das Update links liegen lassen, auf iPhones oder iPads mit iOS 7 war das Update aber in vielen Fällen schon lange installiert. Zwar hat Apple das Problem innerhalb weniger Stunden ohne neues Update gelöst bekommen, bei zig Millionen iOS-Geräten ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass selbst in der kurzen Zeit einige Menschen gerade ihr verlorenes oder gestohlenes Gerät orten wollten, was mit der neuen Version ohne Entwickleraccount kurzzeitig nicht möglich war.

Einige Leute höre ich nun reflexartig schreien: Selber schuld, die Beta ist nur für Entwickler da! Richtig, wären die Probleme aber nach dem offiziellen Release von iOS 7 aufgetreten, hätten noch wesentlich mehr Menschen damit zu kämpfen gehabt. Ich habe mich daher entschieden, die automatischen Updates unter iOS 7 auf meinen Geräten vorerst zu deaktivieren und damit wieder selbst die Kontrolle darüber zu erhalten, welche Updates installiert werden und welche nicht. Damit sollten sich Probleme zukünftig erstmal vermeiden lassen. Wie das geht? Ganz einfach: Einstellungen -> iTunes & App Store und dort den Schalter hinter „Updates“ umlegen.

 

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