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Tagesschau-Konkurrenz: ZDF bringt heute-Nachrichten auf das iPhone

iPhone, Neuerscheinung

on 28. Februar 2013

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Die Tagesschau-App bekommt öffentlich-rechtliche Konkurrenz: Das ZDF bringt mit ZDFheute ebenfalls eine kostenlose Nachrichten-App auf das iPhone, die schon bald auch an das iPad angepasst werden soll.

ZDFheute App iPhone ZDFheute App iPhone 2 ZDFheute App iPhone 3

Die Tagesschau-App ist bisher die Nachrichten-App meines Vertrauens. Übersichtlich, schnell und kostenlos im App Store. Nun bekommt die App der Tagesschau allerdings Konkurrenz von den öffentlich-rechtlichen Kollegen, denn das ZDF schickt mit ZDFheute (App Store-Link*) ebenfalls eine Nachrichten-App für das iPhone in den App Store.

Auch ZDFheute kommt nicht nur mit einfachen Nachrichten auf das iPhone, sondern bringt jede Menge Multimedia-Inhalte mit: Videos und ein Live-Stream, mit man direkt auf dem Gerät das ZDF-Programm sehen kann. Genau wie die Tagesschau-App pusht ZDFheute auf Wunsch Eilmeldungen direkt auf das Display des iPhones.

Zunächst steht ZDFheute nur für das iPhone und den iPod touch kostenlos im App Store zur Verfügung, ein Update soll die App in den nächsten Wochen auch an das iPad anpassen und weitere Funktionen mitbringen. Mir gefällt ZDFheute auf den ersten Blick richtig gut, die App wirkt nämlich noch etwas frischer und aufgeräumter als die App der Tagesschau, mal sehen ob das ZDF sich gegen die ARD-Konkurrenz auf meinem iPhone durchsetzt. Und, liebe Verleger und Privatsender: Nicht wieder mimimimi machen, baut doch einfach mal selber gute Nachrichten-Apps, statt rumzumeckern.

ZDFheute
Entwickler: ZDF
Preis: Kostenlos

Crowdfunding-Plattform Kickstarter startet mobile App

Kickstarter hat eine eigene App in den App Store gebracht, mit der Fans der Crowdfunding-Plattform Projekte auch mobil durchforsten können und von unterwegs aus sogar das Unterstützen von Projekten möglich ist.

Kickstarter iPhone App Screenshot Kickstarter iPhone App Screenshot 2 Kickstarter iPhone App Screenshot 3

In der App findet man Empfehlungen der Kickstarter-Mitarbeiter, Videos von Projekten und Ideen, die man selbst markiert hat. Man kann aber auch einfach die Kategorien durchsuchen und bei Interesse direkt mit Geld an der Umsetzung beteiligen. Ein Blick auf die Kickstarter-Projekte lohnt sich auf jeden Fall, denn gerade im Bereich iPhone und iPad findet man eigentlich fast immer interessante Dinge.

Kickstarter
Entwickler: Kickstarter, PBC
Preis: Kostenlos

Write for Dropbox: Umfangreicher Texteditor mit vielen Sharing-Funktionen zum Einführungspreis

Mit Write for Dropbox ist heute ein umfangreicher Texteditor im App Store aufgetaucht, der eine tolle Alternative zu Apples Notiz-Funktion darstellt und jede Menge Sharing-Optionen bietet. Zur Einführung lässt sich Write for Dropbox für nur 0,89 Euro laden.

Write for Dropbox 1 Write for Dropbox 2 Write for Dropbox 3

Dem iPhone und dem iPad fehlen von Haus aus eine richtig guter Texteditor. Die Notiz-Funktion von Apple ist zwar nach der Integration in die iCloud ganz nett, in ihren Möglichkeiten aber auch schnell begrenzt. Hier setzt Write for Dropbox (App Store-Link*) an. Bei der heute im App Store aufgetauchten App handelt es sich um einen umfangreichen Texteditor mit jeder Menge überlegten Funktionen und der Möglichkeit, die Dokumente auf zahlreiche Wege zu teilen.

Write for Dropbox macht eine enge Anbindung an Dropbox aus. Geschriebene Text lassen sich problemlos in der eigenen Dropbox sichern und stehen in der Cloud auf allen Geräten zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. Mit nur einem Klick kann man sich den Sharing-Link geben lassen und das Dropbox-Dokument teilen. Das ist aber noch nicht alles, denn Write for Dropbox kommt mit jeder Menge Möglichkeiten, um Dokumente zu teilen. So kann man Texte nicht nur per E-Mail oder SMS versenden, sondern auch zu Facebook oder Twitter schubsen. Außerdem werden viele 3rd Party Apps unterstützt, dazu gehören Clear, Evernote, Google Drive, TweetBot, und einige andere Applikationen.

Die Stärken von Write for Dropbox liegen aber aber nicht nur in den Sharing-Optionen. Es gibt noch andere Funktionen, die den Texteditor zu einem richtigen Schmuckstück machen: Pull to save oder Pull to delete etwa, genau wie ein Cursor-Trackpad, mit dem man den Cursor auf angenehme Art und Weise genau da platzieren kann, wo man ihn braucht. Satzzeichen sind in einer Leiste der virtuellen Tastatur abgelegt und lassen sich so schnell erreichen. Mit der gleichen Leiste bekommt man durch eine Wischgeste die Möglichkeit, Text fett, kursiv oder unterstrichen darzustellen und Links, Zitate oder Bilder einzufügen.

Write for Dropbox ist ein wirklich enorm umfangreicher und sehr durchdachter Texteditor, der es spielend mit Apples Notiz-App aufnehmen kann und ein ernster Konkurrent für die bisher von mir eingesetzte App iAWriter ist. Wer öfter Texte oder Notizen mit dem iPhone bearbeitet, sollte unbedingt einen Blick auf die neue App werfen, die aktuell noch zum Einführungspreis von 0,89 Euro zu haben ist. An einer Umsetzung für das iPad wird übrigens laut der Entwickler bereits gearbeitet.

Rotella: Wie Tetris – aber mit sechs Ecken

Neuerscheinung

on 13. Februar 2013

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Ich habe Rotella entdeckt, ein Spiel, das allen Fans von Spielen wie Tetris gefallen wird. Rotella ähnelt dem russischen Kultspiel, hat aber sechs Ecken!

Rotella iPhone Screenshot

Rotella (App Store-Link*) heißt die Universal-App, die mit einem einfachen Spielprinzip an alle Fans von Spielen wie Tetris richtet. In Rotella fallen die farbigen Blöcke aber nicht vom Himmel, sondern erscheinen in der Mitte einer Fläche mit sechs Ecken und bewegen sich zum Rand hin. Als Spieler muss man nun durch rotieren der Steine dafür sorgen, dass sich am Ende zwei Flächen der gleichen Farbe berühren und daraufhin verschwinden. Ganz wie in Tetris, aber eben doch anders.

Die Steuerung ist ganz einfach: Man tippt links und rechts, um die Steine zu rotieren. Spielen kann man das Spiel entweder aus der Vogelperspekte oder im 3D-Modus. Ein Spiel für Zwischendurch, das dem Tetris-Prinzip frischen Wind einhaucht. Gefällt!

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

[via]

Real Racing 3 erscheint am 28. Februar

Das heiß ersehnte Rennspiel Real Racing 3 soll nun endlich am 28. Februar im App Store erscheinen und wird im Genre wohl neue Maßstäbe setzen.

Real Racing 3 Screenshot

Seit man uns bei der Vorstellung des iPhone 5 mit ersten Bildern richtig heiß auf den dritten Teil der Real Racing-Reihe gemacht hat, warten wir sehnsüchtig auf dem Release, der eigentlich schon für Ende 2012 angekündigt war. Nachdem die Entwickler selbst zuletzt „Ende Februar“ als Zeitpunkt für die Veröffentlichung genannt hatten, berichten einige Quellen nun konkret über den 28. Februar 2012 als Releasedatum für Real Racing 3.

Real Racing 3 soll die Rennspiele auf dem iPhone und iPad im Prinzip revolutionieren: Die Entwickler wollen „volle Konsolenqualität“ abliefern, dazu gehören etwa „richtige“ Rückspiegel, eine fantastische Grafik und der sehr interessante zeitversetzte Multiplayer-Modus. Die hohe Qualität wird vor allem durch den leistungsstarken A6-Chip möglich, der etwa im iPhone 5 verbaut ist. Ich bin gespannt, wie überzeugend Real Racing 3 auf älteren Geräten, etwa meinem iPhone 4S, sein wird.

Um den Rest der Wartezeit zu überbrücken, empfehle ich einen Blick in das Videotagebuch der Entwickler, das man sich auf Youtube ansehen kann.

Intuitive Mail-App Mailbox landet im App Store

iPhone, Neuerscheinung

on 7. Februar 2013

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Die intuitive Mail-App Mailbox ist soeben im App Store aufgetaucht. Zunächst können sich allerdings nur GMail-Nutzer über die interessante Mail-App freuen und das auch nur, wenn man bereits Zugang zur App bekommen hat.

Mailbox iPhone Screenshot Mailbox iPhone Screenshot 2 Mailbox iPhone Screenshot 3

Vor knapp zwei Wochen habe ich zum ersten Mal über die sehr vielversprechende E-Mail-App Mailbox geschrieben. Nun kann man sich Mailbox (App Store-Link*) kostenlos aus dem App Store auf das iPhone laden.
Mailbox vereint die Konzepte einer Mail-App mit denen einer To-Do-Liste und will so dafür sorgen, dass man den täglichen E-Mail-Stress einfacher und effektiver abarbeiten kann. Nebenbei kommt Mailbox mit einem tollen, auf Gesten basierenden, Bedienkonzept und einer frischen Optik auf das iPhone.

Aktuell können sich allerdings nur GMail-Nutzer über Mailbox freuen, denn die Mail-App arbeitet aktuell nur mit dem E-Mail-Service von Google zusammen. Weitere E-Mail-Plattformen sollen in Zukunft folgen.
Selbst wenn man GMail nutzt, kann es allerdings vorkommen, dass man noch warten muss. Um den Ansturm zu bewältigen, setzen die Entwickler auf ein Reservierungssystem nach dem Prinzip first-come, first-served. Um Mailbox nutzen zu können, muss man seine Reservierungnummer und den persönlichen Code eingeben, den man per SMS bei der Reservierung bekommen hat. Man kann die App also erst nutzen, wenn man an der Reihe ist. Ein System, das ich irgendwie eher so mittel finde, auch wenn die Vorgehensweise aus Sicht der Entwickler nachvollziehbar sein mag.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Innovative E-Mail-App Mailbox kommt: Jetzt registrieren!

iPhone, Neuerscheinung

on 23. Januar 2013

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Mailbox_trailer

Gestern bin ich auf die E-Mail-App Mailbox aufmerksam geworden, die in den nächsten Wochen erscheinen soll. Die App überzeugt durch ein interessantes Konzept und eine gut umgesetztes Bedienung. Ab sofort kann man sich für die App registrieren, um besonders früh Zugang zu Mailbox zu bekommen.

Die E-Mail-App Mailbox sieht auf den ersten Blick richtig gut aus und könnte für Anwender, die täglich viele verschiedene E-Mails bekommen, die ultimative Lösung sein. Mailbox vereinigt die Prinzip eines E-Mail-Clients mit einer To-Do-Liste und bietet außerdem eine scheinbar sehr gut umgesetzte Gesten-Bedienung, die an die To-Do-App Clear erinnert.

Bisher befindet sich Mailbox noch in der privaten Beta, aber schon bald soll der Mail-Client auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Ab sofort kann man sich für die App registrieren und bekommt eine Nachricht, wenn man sich Mailbox auf das eigene iPhone laden kann. Mailbox soll in der Grundversion kostenlos sein, aber kostenpflichtige Premium-Funktionen mitbringen, die man bei Interesse kaufen kann.

Das Prinzip in dem Video oben überzeugt mich jedenfalls auf den ersten Blick erstmal sehr. Aktuell setze ich noch auf Sparrow, aber die App ist ja tot, seit Google die Entwickler eingekauft hat und Sparrow nicht mehr richtig weiterentwickelt wird. Vielleicht ist Mailbox in Zukunft ja die Lösung, denn die vorinstallierte Mail-Anwendung von Apple ist ja schon im Vergleich mit Sparrow gar nicht zu gebrauchen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es übrigens: Mailbox funktioniert bisher nur im Zusammenspiel mit Gmail.

[via]

Indoor-Sport: runtastic stellt vier neue Apps für das Kraftraining zu Hause vor

runtastic hat gleich vier neue Apps für den Sport zu Hause vorgestellt. Die vier neuen Apps unterstützen das Krafttraining in den heimischen vier Wänden und motivieren durch virtuelle Auszeichnungen für die eigene Leistung. Die Aufzeichnung der sportlichen Aktivitäten funktioniert vollautomatisch über verschiedene Sensoren.

Gleich vier neue Apps hat runtastic vorgestellt, die dabei helfen sollen, das Ausdauertraining mit heimischem Kraftraining zu ergänzen, das nun mit den neuen Apps ebenfalls vom iDevice aufgezeichnet werden kann. Jede der Apps ist für eine spezielle Trainingsmethode entwickelt: Liegestütze, Klimmzüge, Sit-Ups und Kniebeugen, alle sind Trainingsarten die man jetzt in der kalten Jahreszeit auch problemlos zu Hause ausführen kann. Virtuelle Auszeichnungen belohnen den eigenen Trainingsfortschritt und sorgen für die Extraportion Motivation beim Sport zu Hause.

Wie bereits von der richtig guten Lauftracking-App runtastic Pro (App Store-Link*) gewohnt, sind auch die vier neuen Fitness-Apps sehr nett anzusehen und überzeugen mit einem anschaulichen Design. Wer mag, kann die neuen Apps mit dem eigenen runtastic-Account verbinden und so die Trainingsdaten, genau wie beim Lauftracking gewohnt, hochladen. Wer das nicht möchte, der kann die Daten einfach lokal auf dem Gerät speichern, profitiert dann aber natürlich auch nicht von den Funktionen des Online-Portals.

Die neuen Fitness-Apps erstellen nach dem Start einen Trainingsplan auf der Basis von drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die auch im Nachhinnein noch geändert werden kann. Die Apps selbst registrieren das Training dann über unterschiedliche Sensoren: Bei den Liegestützen etwa über die Annäherung der Nase an das Gerät, während das iPhone auf dem Boden liegt. Die eingebauten Bewegungssensoren spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle und diesen zum automatischen Aufzeichnen der Aktivität.

Wie bereits der große Bruder, die Lauftracking App runtastic Pro, sind auch die vier neuen Fitness-Apps wirklich gelungen und haben vor allem einen nicht zu verachtenden Effekt: Sie steigen die Motivation ungemein! Man kann eigene Trainingsfortschritte erkennen und persönliche Ziele erreichen, so wird man langfristig motiviert und damit sind die vier neuen runtastic Apps wirklich ein sehr guter Begleiter beim Indoor-Sport zu Hause, bei denen auch noch der Preis stimmt.

Runtastic Push-Ups PRO Liegestütze & Trizeps (AppStore Link) Runtastic Push-Ups PRO Liegestütze & Trizeps
Hersteller: runtastic
Freigabe: 4+4.5
Preis: 1,99 € Download*
Runtastic Pull-Ups PRO Klimmzüge & Rücken-Training (AppStore Link) Runtastic Pull-Ups PRO Klimmzüge & Rücken-Training
Hersteller: runtastic
Freigabe: 4+3
Preis: 1,99 € Download*
Runtastic Sit-Ups PRO Bauchmuskeltraining, Workout (AppStore Link) Runtastic Sit-Ups PRO Bauchmuskeltraining, Workout
Hersteller: runtastic
Freigabe: 4+4.5
Preis: 1,99 € Download*
Runtastic Squats PRO Kniebeugen & Po-Training (AppStore Link) Runtastic Squats PRO Kniebeugen & Po-Training
Hersteller: runtastic
Freigabe: 4+4.5
Preis: 1,99 € Download*

Need For Speed Most Wanted im Test: Technisch richtig gut, aber…

Am Dienstag ist der Need For Speed Most Wanted in den App Store gerast, der neuste Teil der bekannten und beliebten Need For Speed-Reihe von EA. Ich habe mir den neuen PS-Raser genauer angeguckt und komme zu einem geteilten Ergebnis.

Lange Zeit hat uns EA immer wieder mit Trailern und Screenshots heiß gemacht, am letzten Dienstag war es dann aber endlich soweit: Need For Speed Most Wanted (App Store-Link*) ist im App Store aufgetaucht und wird dort für 5,99 Euro verkauft. 5,99 Euro, ja, da muss man erstmal ganz schön schlucken, als iOS-Spieler ist man solche Preise ja eher selten gewohnt und die neuen App Store-Preise nach der Preiserhöhung durch Apple, sehen auf den ersten Blick eh irgendwie immer noch komisch aus. Nachdem man die sechs Euro bezahlt hat, wandert der 593 MB große Download aber auch direkt auf das iPhone, den iPod touch oder das iPad. Als Universal-App ist Need For Speed Most Wanted für alle iOS-Geräte problemlos geeignet.

Technisch richig gut

Nach dem Start ist man erstmal beeindruckt: Die Grafik ist richtig gut! Wenn ich mich daran erinnere, was für Rennspiele noch vor einem oder zwei Jahren über den iPhone-Bildschirm geflackert sind, da ist Need For Speed Most Wanted ein richtig großer Sprung nach vorne. Es gibt Funken, jede Menge Reflektionen und scharfe Texturen, da haben die Jungs von Firemint eine richtige Grafikpracht aus dem Hut gezaubert, die auf jeden Fall die neue Referenz im App Store ist, wenn wir über Rennspiele reden. Ebenfalls sehr überzeugend ist für mich die Steuerung, generell stehen dabei zwei Arten zur Verfügung, die in den Optionen ausgewählt werden können: Die „klassische“ Steuerung über die Bewegungssensoren des Gerätes, also durch Kippen nach rechts oder links und ein virtuelles Lenkrad direkt auf dem Display, das dann mit dem Daumen bedient werden kann. Beide Steuerungsarten sind überzeugend, mir gefällt die klassische Variante über die Bewegungssensoren jedoch deutlich besser, für mich ist die Sache dann einfach ein ganzes Stück handlicher. Beschleunigt wird automatisch, bremsen kann man über einen Tastendruck. Genauso funktioniert auch das Driften, mit dem man, die richtige Dosis vorausgesetzt, deutlich schneller durch Kurven schlittern kann. Technisch gesehen ist Need For Speed Most Wanted brilliant umgesetzt und setzt die Messlatte für die Konkurrenz ziemlich hoch.

Nun kommt das „aber…“

Bei dem ganzen Lob auf der technischen Seite, muss es auch Kritik geben und die fällt diesmal relativ deutlich aus: Die spielerische Komponente wird der hervorragenden Technik einfach nicht gerecht. Die verschiedenen Strecken ähneln sich extrem und bieten kaum Abwechslung. Charakteristische Streckenteile fehlen, oder sie fallen mir durch die ähnlichen Strecken einfach nicht auf. Freie Fahrt jedenfalls gibt es nicht, man ist ausschließlich auf geschlossenen Kursen unterwegs und hat im Prinzip keine Freiheiten. Die KI halte ich ebenfalls für nicht gut gelungen, besonders die Polizisten rasen wie wahnsinnig über die Piste und kreuzen den Weg des Spielers scheinbar wahllos, um dann, meistens völlig überraschend, aus dem Rennen zu sein. Ein Muster, wann man durch eine Kollision einen Polizeiwagen ausschaltet, konnte ich bisher einfach nicht erkennen. Ein kleiner Lichtblick sind die zahlreichen Lizenzen und damit die Originalwagen, die man der Reihe nach freischalten kann. Trotzdem bleibt da einfach ein fader Beigeschmack, denn man hätte aus dem Spiel vermutlich jede Menge machen können, gerade wenn man sechs Euro dafür verlangt.

Trotzdem: Für eine kleine Verfolgungsjagd zwischendurch ist Need For Speed Most Wanted auf jeden Fall hervorragend geeignet, denn es ist kein schlechtes Spiel, es ist einfach nur nicht gut genug. Die Grafik sorgt hingegen für absolute Begeisterung und auch das Geschwindigkeitsgefühl ist klasse. Mir fehlt einfach ein bisschen der Tiefgang, eine gute Story und der Wow-Effekt, der mich ständig wieder das iPhone in die Hand nehmen lässt. Übrigens, EA, was gar nicht geht: Ein Spiel für sechs Euro verkaufen und sich dann auch noch mit In App-Käufen die Taschen voll machen wollen.

Need for Speed™ Most Wanted (AppStore Link) Need for Speed™ Most Wanted
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 4+2
Preis: 4,99 € Download*

Languages – 12 Wörterbücher für nur 0,89 Euro

Die App Languages ist noch sehr neu im App Store und konnte sich trotzdem schon in die oberen Plätze der App Store-Charts vorarbeiten. Kein Wunder: Man bekommt zwölf Wörterbücher, die sich auch offline nutzen lassen, für kleines Geld.

Languages iPhone Screenshot 

Die seit drei Tagen im App Store erhältliche App Languages (App Store-Link*) entpuppt sich als äußerst günstiges Übersetzungswerkzeug, unterstützt dabei zwölf Sprachwörterbücher und kommt für nur 0,89 Euro (immer noch ungewohnt zu schreiben..) auf das iPhone. Ganz wichtig bei Apps, die man auch gerne mal im Urlaub nutzen möchte: Languages kommt ohne Internetverbindung aus, die zwölf Wörterbücher werden direkt aufm dem Gerät gespeichert, nachdem man sie einmalig heruntergeladen hat:

  • Spanisch-Englisch
  • Deutsch-Englisch
  • Französisch-English
  • Italienisch-Englisch
  • Niederländisch-Englisch
  • Portugiesisch-Englisch
  • Schwedisch-Englisch
  • Französisch-Italienisch
  • Französisch-Spanisch
  • Deutsch-Französisch
  • Deutsch-Italienisch
  • Deutsch-Spanisch

Erfreulich gut gelungen ist auch die grafische Gestaltung der günstigen Übersetzungsapp. Das Gleiche gilt für die Bedienung, die mit verschiedenen Gesten realisiert wird. Für mich insgesamt eine sehr überzeugende Leistung, die Languages für wenig Geld abliefert und sich damit einen Platz auf meinem Homescreen erkämpft.

Languages (AppStore Link) Languages
Hersteller: iTranslate GmbH
Freigabe: 4+4
Preis: 2,99 € Download*

 

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