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Need For Speed Most Wanted im Test: Technisch richtig gut, aber…

Am Dienstag ist der Need For Speed Most Wanted in den App Store gerast, der neuste Teil der bekannten und beliebten Need For Speed-Reihe von EA. Ich habe mir den neuen PS-Raser genauer angeguckt und komme zu einem geteilten Ergebnis.

Lange Zeit hat uns EA immer wieder mit Trailern und Screenshots heiß gemacht, am letzten Dienstag war es dann aber endlich soweit: Need For Speed Most Wanted (App Store-Link*) ist im App Store aufgetaucht und wird dort für 5,99 Euro verkauft. 5,99 Euro, ja, da muss man erstmal ganz schön schlucken, als iOS-Spieler ist man solche Preise ja eher selten gewohnt und die neuen App Store-Preise nach der Preiserhöhung durch Apple, sehen auf den ersten Blick eh irgendwie immer noch komisch aus. Nachdem man die sechs Euro bezahlt hat, wandert der 593 MB große Download aber auch direkt auf das iPhone, den iPod touch oder das iPad. Als Universal-App ist Need For Speed Most Wanted für alle iOS-Geräte problemlos geeignet.

Technisch richig gut

Nach dem Start ist man erstmal beeindruckt: Die Grafik ist richtig gut! Wenn ich mich daran erinnere, was für Rennspiele noch vor einem oder zwei Jahren über den iPhone-Bildschirm geflackert sind, da ist Need For Speed Most Wanted ein richtig großer Sprung nach vorne. Es gibt Funken, jede Menge Reflektionen und scharfe Texturen, da haben die Jungs von Firemint eine richtige Grafikpracht aus dem Hut gezaubert, die auf jeden Fall die neue Referenz im App Store ist, wenn wir über Rennspiele reden. Ebenfalls sehr überzeugend ist für mich die Steuerung, generell stehen dabei zwei Arten zur Verfügung, die in den Optionen ausgewählt werden können: Die “klassische” Steuerung über die Bewegungssensoren des Gerätes, also durch Kippen nach rechts oder links und ein virtuelles Lenkrad direkt auf dem Display, das dann mit dem Daumen bedient werden kann. Beide Steuerungsarten sind überzeugend, mir gefällt die klassische Variante über die Bewegungssensoren jedoch deutlich besser, für mich ist die Sache dann einfach ein ganzes Stück handlicher. Beschleunigt wird automatisch, bremsen kann man über einen Tastendruck. Genauso funktioniert auch das Driften, mit dem man, die richtige Dosis vorausgesetzt, deutlich schneller durch Kurven schlittern kann. Technisch gesehen ist Need For Speed Most Wanted brilliant umgesetzt und setzt die Messlatte für die Konkurrenz ziemlich hoch.

Nun kommt das “aber…”

Bei dem ganzen Lob auf der technischen Seite, muss es auch Kritik geben und die fällt diesmal relativ deutlich aus: Die spielerische Komponente wird der hervorragenden Technik einfach nicht gerecht. Die verschiedenen Strecken ähneln sich extrem und bieten kaum Abwechslung. Charakteristische Streckenteile fehlen, oder sie fallen mir durch die ähnlichen Strecken einfach nicht auf. Freie Fahrt jedenfalls gibt es nicht, man ist ausschließlich auf geschlossenen Kursen unterwegs und hat im Prinzip keine Freiheiten. Die KI halte ich ebenfalls für nicht gut gelungen, besonders die Polizisten rasen wie wahnsinnig über die Piste und kreuzen den Weg des Spielers scheinbar wahllos, um dann, meistens völlig überraschend, aus dem Rennen zu sein. Ein Muster, wann man durch eine Kollision einen Polizeiwagen ausschaltet, konnte ich bisher einfach nicht erkennen. Ein kleiner Lichtblick sind die zahlreichen Lizenzen und damit die Originalwagen, die man der Reihe nach freischalten kann. Trotzdem bleibt da einfach ein fader Beigeschmack, denn man hätte aus dem Spiel vermutlich jede Menge machen können, gerade wenn man sechs Euro dafür verlangt.

Trotzdem: Für eine kleine Verfolgungsjagd zwischendurch ist Need For Speed Most Wanted auf jeden Fall hervorragend geeignet, denn es ist kein schlechtes Spiel, es ist einfach nur nicht gut genug. Die Grafik sorgt hingegen für absolute Begeisterung und auch das Geschwindigkeitsgefühl ist klasse. Mir fehlt einfach ein bisschen der Tiefgang, eine gute Story und der Wow-Effekt, der mich ständig wieder das iPhone in die Hand nehmen lässt. Übrigens, EA, was gar nicht geht: Ein Spiel für sechs Euro verkaufen und sich dann auch noch mit In App-Käufen die Taschen voll machen wollen.

Need for Speed™ Most Wanted (AppStore Link) Need for Speed™ Most Wanted
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 4+3.5
Preis: 4,49 € Download*

iPad 4: Der erste Geekbench-Benchmark ist da!

iPad

on 30. Oktober 2012

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Vor einer Woche hat Apple überraschenderweise eine komplett neue Generation seines Tablets vorgestellt: Das iPad in der vierten Generation. Es besitzt unter anderem den neuen Apple A6-Chip, der auch im iPhone 5 schlummert, und ein erster Geekbench-Benchmark zeigt eine große Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängermodell.

Der erste Benchmark des iPads in der vierten Generation ist aufgetaucht. Wie üblich, wurde Geekbench (App Store-Link*) verwendet, um die Leistung vom iPad 4 zu überprüfen und einzuordnen. Klar ist: Ein Benchmark ist eigentlich immer synthetisch und gibt lediglich einen Anhaltspunkt. Gerade bei Apple-Produkten ist es das perfekte Zusammenspiel aus Hardware und Software, das selbst bei weniger potenter Hardware für viel Performance sorgt.

Das iPad 4 schlägt sich im Benchmark jedenfalls hervorragend und kommt auf einen Wert von 1757 Punkten, 200 mehr als das iPhone 5, was daran liegen dürfte, dass der Chip im iPad mit 1,4 GHz getaktet ist, während das iPhone 5 mit 1,3 GHz befeuert wird. Das Vorgängermodell iPad 3 hingegen bringt es nur auf 791 Punkte und damit auf einen Wert, der nur halb so groß ist, wie der vom iPad 4. Da ist Apple mit dem A6 wirklich ein hervorragender Chip gelungen!

 

Review: Apples neue “EarPods” im Test

Allgemein, iPad, iPhone, Review, Test

on 19. September 2012

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Ich habe mir die neuen Kopfhörer von Apple gegönnt, die auf den Namen “EarPods” hören und im Rahmen der iPhone 5-Keynote vor einer Woche vorgestellt wurden. Am Montag ist das Paket von Apple bei mir angekommen und ich hatte zwei Tage Zeit, die EarPods ausgiebig zu testen.

Apple EarPods

Die neuen EarPods von Apple

Apples alte Kopfhörer wurden viele Jahre lang den vielen Millionen iPods und iPhones beigelegt und waren mit Sicherheit die Kopfhörer mit der größten Verbreitung, mittlerweile sieht man die Dinger ja an jeder Ecke in den Ohren irgendwelcher Menschen. Doch abgesehen vom ziemlich guten Design, hatten die alten Kopfhörer wenig überzeugende Argumente, der Klang war schlecht und auch die Verarbeitung ließ zu wünschen übrig. Umso erfreulicher war es, als Apple am 12. September 2012 im Rahmen der iPhone 5-Keynote tatsächlich neue Kopfhörer vorgestellt hat. Die EarPods werden zukünftig allen neuen Apple-Geräten beigelegt, gehören schon beim iPhone 5, dem neuen iPod Touch und dem neuen iPod nano zum Lieferumfang und lassen sich für 29 Euro als Zubehör im Apple Store kaufen. Da ich beim iPhone 5 aus Vertragsgründen aussetzen werde, musste eine Ersatzdroge her und so sind die EarPods relativ schnell in meinen virtuellen Einkaufswagen im Apple Store gewandert und waren nur zwei Tage später bei mir.

Mehrfach vorhanden: Schutzmaßnahmen vor Kabelbruch

Zuerst fällt einem natürlich wieder das grandiose Verpackungsdesign auf, da macht Apple einfach niemand was vor und es macht richtig Spaß das neue Apple-Produkt auszupacken. Genug mit der Schwärmerei, ein erster Blick auf die EarPods zeigt aber, dass Apple vor allem an der Verarbeitung viel getan hat. Alle kritischen Stellen wurden verstärkt und die nervigen Kabelbrüche, eine der größten Schwäche der alten Kopfhörer, dürften durch diese Maßnahmen deutlich minimiert werden. Einen besonders guten Eindruck macht die Fernbedienung an den EarPods, die ist nicht nur etwas größer als bei den alten Kopfhörern ist, sondern auch einen optimierten Druckpunkt besitzt, der ein deutlich besseres Feedback an den Nutzer gibt und Klicks auf die Tasten einfach nachvollziehbarer macht und die Fernbedienung generell viel wertiger und besser verarbeitet erscheinen lässt.

Erfreulich ist das völlig neue Design der EarPods, das nicht nur klasse aussieht, sondern auch für einen überraschend stark gestiegenen Tragekomfort sorgt. Die EarPods lassen sich leicht in Position bringen und sitzen dann bombenfest, da verrutscht auch beim Joggen nichts und das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den alten, runden Kopfhörern von Apple und vermutlich wäre das für mich schon ein Argument, um die knapp 30€ für die EarPods locker zu machen. Die große Komfortsteigerung wäre mir das nämlich Geld bereits wert.

Da ist aber noch der wohl wichtigste Punkt, wenn es um Kopfhörer geht: Der Klang. Eine große Schwäche der alten Kopfhörer, die Apple bei den EarPods ausgemerzt haben möchte. Bereits beim ersten Reinhören wird klar: Nicht zuviel versprochen! Der ganze Klang hat mehr Volumen, ist satter, weniger dumpf und wirkt nicht mehr so übersteuert, wie bei der alten Kopfhörer-Generationen. Bei manchen Liedern ist es beeindruckend, wie deutlich die Verbesserung ist, auch wenn der Klang der kleinen Dinger immer noch ein ganzes Stück von meinem Headset am heimischen PC entfernt ist, was aber auch nicht unbedingt verwunderlich ist. Was mir besonders gut gefällt: Apple positioniert durch das neue Design die Austrittsöffnung der EarPods direkt vor dem Gehörgang, das sorgt meiner Meinung nach für einen direkteren Klang, ohne dabei wie richtige In Ear-Kopfhörer Umgebungsgeräusche komplett rauszunehmen. Gerade als Fußgänger auf der Straße finde ich es von Vorteil, noch ein wenig von der Umgebung zu hören.

Ein gutes Team: Das iPhone 4S und die neuen EarPods

Mein Fazit ist klar: Die EarPods sind eine große Verbesserung im Vergleich zu den alten Kopfhörern von Apple. Die Verarbeitung wurde, genau wie der Tragekomfort und der Klang, stark verbessert und Apple hat so ein enorm optimiertes Gesamtpaket im Portfolio. Ob die EarPods mit teuren und richtig guten In Ear-Kopfhörern mithalten können? Keine Ahnung, da fehlen mir die Vergleiche, vermutlich stellen Sennheiser, Bose und Co. nochmal deutlich mehr Qualität zur Verfügung, gerade was den Klang angeht. Ich bin trotzdem mehr als zufrieden mit meinen neuen EarPods. Die sitzen klasse, hören sich toll an und sehen super aus. Der Preis für die EarPods liegt bei 29 Euro, Studenten bezahlen im Bildungsstore sogar nur 26,18 Euro und bekommen dafür ein gutes Produkt. Nur wenig teurer wird es aktuell bei Amazon, da muss man derzeit aber wohl noch mit einer längeren Lieferzeit rechnen. Alle, die ein iPhone 5, einen neuen iPod Touch oder einen neuen iPod nano bestellt haben, können sich eh freuen: Ihr bekommt die EarPods direkt im Lieferumfang gratis dazu.

Granny Smith getestet: Rollschuh-Oma jagt den Apfeldieb

Die Jungs von Mediocre, Macher von “Sprinkle” und “Sprinkle Junior” haben ein neues Spiel in den App Store gebracht: Granny Smith (App Store-Link*). Oma Schmidt ist für ihr Alter noch ziemlich aktiv und jagt auf ihren Rollschuhen einem Apfeldieb hinterher. Klingt wenig spektakulär, entpuppt sich aber als hervorragend gelungener Casual-Spaß.

Am Donnerstag hat Mediocre sein neueste Spiel in den App Store gebracht. “Granny Smith” heißt die 25 MB große Universal-App, in der eine ziemlich sportliche Oma die Hauptrolle spielt. Das gelungene Wortspiel beim Namen wird perfekt, wenn man daran denkt, dass es auch um Äpfel geht. Grüne Äpfel, Granny Smith eben. Oma Smith liebt ihre Äpfel und findet es deshalb gar nicht lustig, dass ein Dieb sich daran zu schaffen macht. Kurzerhand nimmt sie also auf ihren Rollschuhen und mit einem Krückstock im Gepäck die Verfolgung auf. Jetzt kommt ihr ins Spiel: Ihr müsst sie Rentnerin bei der Jagd auf den Dieb steuern, springen und mit dem Krückstück an Stromleitungen lang gleiten und sogar mit Loopings Schwung für besonders große Sprünge holen.
Drei Äpfel gilt es auf dem Weg zum Ziel einzusammeln, um die Höchstwertung am Ende des Levels zu bekommen, außerdem gibt es die fast schon obligatorischen Münzeln, die man ebenfalls einsammeln kann und mit denen man Level überspringen kann oder sie gegen neue Charaktere und verschiedene Power Ups eintauschen kann, mit denen man dem jungen Apfeldieb das Leben noch etwas schwerer machen kann.

Mir gefällt “Granny Smith” richtig gut! Ein tolles Casual-Game für den mobilen Spaß zwischendurch und das auch noch für kleine 0,79 Euro. Die Grafik gefällt, das Spielprinzip ist toll, die Story stimmt und an der Steuerung gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Dazu der kleine Preis für eine gelungene Universal-App, da gibt es von mir eine ganz klare Kaufempfehlung!

Granny Smith (AppStore Link) Granny Smith
Hersteller: Mediocre AB
Freigabe: 4+4.5
Preis: 1,79 € Download*

Die Sport Bild digital auf dem iPhone & iPad: “Sport Bild Plus” im Appblogger-Test

iPad, iPhone, Neuerscheinung, Review, Test

on 21. August 2012

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Die Sport Bild hat den digitalen Sprung auf das iPhone, den iPod Touch und das iPad geschafft! Seit dem letzten Sonntag kann man sich die “Sport Bild Plus” mit einer eigenen App auf das iDevice holen. Das digitale Magazin versteht sich als Ergänzung zum gedruckten Heft und richtig sich ganz besonders an die vielen Fußball-Fans.

Sport Bild Plus Titel der Erstausgabe

Der erste Titel der neuen “Sport Bild Plus”

Am letzten Sonntag ist die erste Ausgabe des digitalen Magazins “Sport Bild Plus” erschienen, damit hat die beliebte Sport-Zeitschrift den Sprung auf das iPhone, den iPod Touch und das iPad gewagt. Jeden Sonntag um 21 Uhr soll zukünftig eine neue Ausgabe erscheinen und so zeitnah nach dem letzten Spiel in der Fußball-Bundesliga Analysen, Hintergrundinfos, Meinungen und Reaktionen liefern. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe mir die erste Ausgabe auf mein iPhone geladen, um die “Sport Bild Plus” einem Test zu unterziehen.

Sport Bild Plus Bibliothek

Die Bibliothek: Verwaltung der einzelnen Ausgaben

Realisiert wird das Magazin auf dem iDevice über die eigene “Sport Bild +”-App (App Store-Link*), die kostenlos im App Store heruntergeladen werden kann und als Universal-App gleichermaßen auf dem iPhone und dem iPad funktioniert. Der eigentliche Inhalt, nämlich das digitale Magazin, kann dann über einen In App-Kauf geladen werden, wahlweise für 0,79 Euro für eine einzelne Ausgabe oder im Abo für 2,39 Euro im Monat, 5,99 Euro alle drei Monate oder als Jahresabo für 21,99 Euro. Einmal gekauft, bleibt die Ausgabe natürlich im integrierten Heft-Archiv erhalten und kann immer wieder gelesen werden. Das funktioniert auch über die Gerätegrenzen hinweg, auf dem iPhone gekaufte Inhalte können also auch auf dem iPad gelesen werden. Soweit zu den grundsätzlichen Dingen, kommen wir zum wichtigsten Teil, nämlich dem Inhalt.

Das Sport Bild Plus-Magazin startet mit einem Titel-Thema, im Fall der ersten Ausgabe ist das die Krise des HSV, der ja bekanntlich schon in der ersten Pokal-Runde die Segel streichen musste. Eine entsprechende Titelseite erwartet den Leser nach dem Download des Magazins, der im Fall der ersten Ausgabe übrigens 104 MB groß war, das ist also eher eine Sache für das heimische WLAN. Im Inhaltsverzeichnis findet man einem groben Überblick über die Themen und kann bereits hier mit einer Displayberührung zu einem Artikel der Wahl springen. Generell ist die Bedienung sehr intuitiv, wird aber in dieser ersten Ausgabe nochmal zusätzlich erklärt: Durch berühren der Ränder links oder rechts kommt man zum nächsten bzw. vorherigen Artikel. Auch die bekannte Wisch-Geste lässt sich zum Blättern benutzen. Durch Wischen nach oben oder unten kann man zwischen den einzelnen Seiten eines Artikels navigieren. Der Zoom funktioniert erwartungsgemäß durch die Pinch-Geste und durch Tippen auf den Bildschirm bzw. die Kopfleiste gelangt man zu einer Navigation, mit der man schnell das Heft durchblättern kann oder zurück zur Bibliothek gelangt. Besonders erwähnt werden muss der “+”-Button, denn die Sport Bild-Redaktion nutzt die Möglichkeiten der digitalen Form vorbildlich aus: Mit Tippen auf den “+”-Button gelangt man zu interaktiven Zusatzinformationen, öffnet Bilder und Multimedia-Inhalte. Das grüne Zeichen spielt erfreulicherweise eine große Tolle im “Sport Bild Plus”-Magazin.

Sport Bild Plus Artikelansicht

Die Artikelansicht auf dem iPhone

Inhaltlich spielt der Fußball eine Hauptrolle in der digitalen Ergänzung zum gedruckten Magazin, das unterstreicht auch der Erscheinungstermin am Sonntag, jeweils um 21 Uhr und somit extrem zeitnah nach dem Abpfiff der letzten Bundesliga-Partie. Aber auch andere Sportarten finden ihre Erwähnung, in der ersten Ausgabe äußert sich etwa Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und auch Formel 1-Fahrer Lewis Hamilton wird behandelt. Interessant ist die Tatsache,dass Social Media eine große Rolle im “Sport Bild Plus”-Magazin spielt. Unter “Das posten die Stars” findet man Tweets und Facebook-Posts verschiedener Sportgrößen. Ein Quiz und eine Übersicht über die “Top-Termine” der kommenden Woche runden das inhaltliche Angebot ab.

 

So, und trotzdem muss ich am Ende noch ein wenig meckern: Naturgemäß ist das iPhone (anders als das iPad) sicher kein ideales Gerät, um digitale Inhalte, etwa eBooks oder eben Sporthefte zu lesen und trotzdem gefällt mir die Navigation innerhalb der App im Fall der “Sport Bild Plus” noch nicht so richtig und ich bin der festen Überzeugung, dass man da noch ein wenig optimieren kann. Oft wird die Wisch-Geste zum Weiterblättern nicht erkannt, das Navigationsmenü hingegen drängt sich in den Vordergrund, auch wenn es gerade nicht gebraucht wird. Auch zwei Abstürze habe ich schon erlebt, vor allem die (sehr gelungene) 360°-Ansicht der Hamburger Imtech-Arena scheint mein iPhone 4S nicht besonders zu mögen, hier hat sich die App beide Male einfach beendet. Im Hinterkopf sollte man aber behalten, dass es sich bei der App, die den digitalen Spaß umsetzt, noch um die erste Version handelt, in der kleinere Fehler zwar unschön, aber verzeihbar sein sollten. Wenn man hier nochmal ansetzt und die kleinen technischen Schwächen ausbügelt, dann kann sich “Sport Bild Plus” zu einer digitalen Erfolgsgeschichte entwickeln, denn die Preispolitik ist mehr als fair und, das ist das Wichtigste, die Inhalte wissen zu überzeugen.

SPORT BILD + (AppStore Link) SPORT BILD +
Hersteller: AUTO, COMPUTER & SPORT BILD
Freigabe: 4+5
Preis: Gratis Download*

Angetestet: Englischkurs von DeAgostini für das iPhone & iPad

Der DeAgostini-Verlag, bisher eher durch seine Sammelheftchen bekannt, hat seit Ende Juli eine App im App Store, mit der man schnell, effektiv und unterhaltsam seine Englisch-Kenntnisse verbessern können soll. Das wird in der heutigen vernetzten und globalisierten Welt natürlich immer wichtiger. Die App “Englischkurs” von DeAgostini (App Store-Link*) versucht die Sprachkenntnisse auf abwechslungsreiche Art und Weise zu vermitteln.

Vor einigen Tagen habe ich einen interessanten Umschlag in meinem Briefkasten gefunden. Der Inhalt: Unter anderem eine iPhone-Schützhülle im Design des Union Jack, der Flagge von Großbritannien. Das ist doch mal eine erfrischende Abwechslung im Vergleich zu den schnöden Pressemitteilungen anderer Entwickler und so habe ich mir das beigelegte Info-Material genauer angeguckt und bin so auf den “Englischkurs” von DeAgostini gestoßen. Ehrensache, dass ich mir die App genauer angeschaut habe.

Die App lässt sich zunächst völlig kostenlos aus dem App Store herunterladen und regt so zum Ausprobieren an. Ich bin ja bekanntlich kein großer Fan des Freemium-Modells, bei einer App dieser Art, ist es aber erfreulich, dass man zunächst erstmal gucken kann, ob einem das Prinzip gefällt. Jeweils die erste Einheit der vier Levels kann man gratis ausprobieren, wer mehr will, der kann durch eine Art Baukastensystem, das über In App-Käufe realisiert wird, Nachschub besorgen. Auf die genaueren Details komme ich später nochmal zu sprechen.

Englischkurs DeAgostini Sitcom

Wissensvermittlung per Film: Eine eigene Sitcom führt zum Fortschritt

Die App vermittelt die Sprachkenntnisse auf eine gute Art und Weise. Langweiliges Runterrattern von Vokabeln kann man lange suchen, das Herzstück ist hingegen eine eigene Sitcom, in der fünf Schauspielschüler die Hauptrolle spielen, die in Situationen des alltäglichen Lebens die Sprache lernen und dieser Lerneffekt so durch die Übungseinheiten auch auf den Nutzer übergreifen soll. Das Niveau steigert sich, angefangen beim A1-Niveau des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens, bis hin zum B2-Niveau, das immerhin dem Kenntnisstand des “First Certificate in English” der University of Cambridge entspricht. Jedes Sprachniveau entspricht dabei einem eigenen Level. Wer sich unsicher ist, auf welchem Sprachniveau er sich bereits befindet, kann das durch einen integrierten Einstufungstest feststellen und anschließend direkt mit den Übungen loslegen.

Als Zugabe zu den verschiedenen Übungen beinhaltet die App ein Englisch-Wörterbuch mit mehr als 70.000 Stichwörtern und eine Sektion mit über 200 Regeln der englischen Grammatik. Auf dem iPad hält die Universal-App sogar noch einmal mehr Extra-Funktionen bereit: Ergänzende grammatikalische Hinweise zu den Sitcom-Episoden etwa oder ein Bildwörterbuch, um sich Vokabeln noch besser einprägen zu können.

Englischkurs DeAgostini In App-Käufe

Die Finanzierung funktioniert über jede Menge In App-Käufe

Kommen wir zur negativen Seite, nämlich der Preisgestaltung. Zwar kann man kostenlos reinschauen, möchte man aber mehr, dann wird es ziemlich schnell teuer: Eine einzelne Unit kostet zwar nur 1,59 Euro, ein Level besteht aber aus 15 Units! 15% lassen sich sparen, wenn man das ganze Level für 19,99 Euro kauft und sogar 25% Rabatt gibt es, wenn man sich das Paket aus allen Stufen (A1, A2, B1 und B2) gönnt, das kostet dann aber schon ganze 69,99 Euro. Klar, man bekommt hier wirklich ein tolles und innovatives Paket geboten und ich kann mir vorstellen, dass der Lernerfolg langfristig auch auf jeden Fall zu spüren ist, aber die Fülle der In App-Käufe und vor allem hohe zweistellige Summen, das wirkt schon ein wenig abschreckend. Etwas beruhigend ist da nur der Vergleich mit entsprechenden gedruckten Sprachkursen oder gar mit professioneller PC-Software zum Verbessern der Englischkenntnisse, die teilweise mit deutlich höheren Preisen ausgezeichnet ist. So kommt man im Vergleich mit der “Englischkurs”-App tatsächlich noch relativ günstig weg. Einmal gekauft, sind die Inhalte quer über alle iDevices, das iPhone, den iPod Touch und das iPad verfügbar.

Mein Fazit ist daher insgesamt ein wenig zweigeteilt. Einerseits bietet mir die App wirklich ein erfrischendes und abwechslungsreiches Lernerlebnis, bei dem ich mir vorstellen kann, langfristig deutlich Fortschritte machen zu können, andererseits bin ich einfach kein großer Fan der Preispolitik. Wenn man App Store-Preis von 0,79 Euro oder auch mal 1,59 Euro gewohnt ist, dann ist es einfach ungewöhnlich, plötzlich In App-Käufe für 19,99 Euro oder gar 69,99 Euro zu tätigen. Erst wenn man den Preis mit anderer Software oder Literatur in dem Genre vergleicht, relativiert sich der hohe Preis und so kann ich interessierten iPhone- oder iPad-Besitzern nur empfehlen, die App kostenlos zu laden und den Sprachkurs auszuprobieren, was ja zunächst kostenlos und unverbindlich gut möglich ist. Anschließend könnt ihr dann ganz in Ruhe entscheiden, ob der durchaus gelungene “Englischkurs” euch das Geld wert ist.

Englischkurs De Agostini (AppStore Link) Englischkurs De Agostini
Hersteller: De Agostini Deutschland GmbH
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download*

“Cardagram” im Test: Selbst erstellte Postkarten direkt vom iPhone aus versenden

Postkarten im Urlaub mit der Hand schreiben? Total 2006! Heutezutage erstellt man die Postkarte im Urlaub direkt auf dem iPhone und zwar selbstverständlich mit einem selbstgeschossenen, individuellen Foto. Apple selbst bietet mit der “Cards”-App (App Store-Link*) eine entsprechende Möglichkeit, die aber mit 4,49 Euro ziemlich teuer ist. Deutlich günstiger geht es mit “Cardagram” (App Store-Link*), einem Dienst, den ich getestet habe.

“Cardagram” heißt der französische Dienst mit der gleichnamigen App, der es möglich macht, digitale Fotos direkt auf dem iPhone zu einer Postkarte zu machen und die Karte an die Liebsten zu verschicken. Damit ist der Dienst eine Konkurrenz zu Apples eigener “Cards”-App, mit der man ebenfalls Postkarten direkt auf dem iPhone erstellen und weltweit verschicken kann, allerdings zum happigen Preis von 4,49 Euro. “Cardagram” ist deutlich günstiger, aktuell kostet eine Postkarte inklusive Druck und Versand nur 0,99 Euro. Ich habe “Cadagram” genutzt und mir selbst eine Postkarte zugeschickt, um den Dienst zu testen.

Postkarten mit einem persönlichen Motiv erstellen

Der Reiz entsprechender Postkartendienste auf dem iPhone ist die Möglichkeit, eigene Bilder zu nutzen und so eine individuelle Postkarte zu erstellen. Man ist nicht mehr abhängig von den Motiven der fertigen Postkarten, sondern kann selbstgeschossene Bilder verwenden und so den ganz persönlichen Urlaubsmoment an Daheimgebliebene verschicken. In Zeiten wirklich guter Kameras, wie der im iPhone 4S und zahlreichen Apps, mit denen man seine eigenen Fotos bearbeiten kann, ist es ja gar kein Problem mehr, Bilder auch in hoher Qualität mit dem iPhone zu erstellen. Mit “Cardagram” kann man Postkarten aber nicht nur mit Bildern aus dem eigenen Foto-Archiv erschaffen, sondern auch die eigenen Instagram- und Facebook-Fotos importieren und zum Gestalten einer Postkarte benutzen.

180 Zeichen für die Liebsten

Nach dem Auswählen des Fotos geht es an den Text: Leider stehen dafür nur 180 Zeichen zur Verfügung, das empfinde ich als etwas zu wenig. Jeder, der Twitter nutzt, ist zwar gewohnt, seine Gedanken sogar in 140 Zeichen unterzubringen, für den Otto Normalverbraucher können 180 Zeichen aber schon mal knapp werden, um alle Eindrücke auf der Postkarte zu verewigen. Im Gegenzug gibt es allerdings ein tolles Extra, nämlich die Möglichkeit, ein Profilfoto aufzunehmen, dass in der oberen linken Ecke der Postkarte aufgedruckt ist. Damit wird der Absender auf den ersten Blick sichtbar und man weiß direkt, mit wem man es zu tun hat.

Das Versenden der Postkarte klappt natürlich nur, wenn man einen Account bei Cardagram besitzt. Der lässt sich schnell in der App erstellen. Anschließend kann man sich bequem mit der E-Mail-Adresse und einem selbstgewählten Passwort einloggen und Cardagram so nutzen. Nachdem man das Bild auf der Vorderseite ausgewählt hat und den gewünschten Text verfasst hat, kann man im nächsten Schritt einen oder mehrere Empfänger auswählen, leider muss man hier die Daten manuell eingeben, es wäre schön gewesen, wenn man Adressen direkt aus dem Adressbuch des iPhones auswählen könnte und so die Adressen nicht im Kopf oder anderweitig griffbereit halten müsste. Im letzten Bestellschritt bekommt man eine Vorschau, die allerdings aktuell mit der richtigen Postkarte nicht alles gemeinsam hat. Im Gegensatz zur Vorschau, ist bei der fertigen Postkarte das ausgewählte eigene Foto vorne zu sehen und nicht, wie in der Vorschau abgebildet, dort, wo eigentlich die Empfängeradresse ist. Eine Kleinigkeit, die trotzdem zu Verwirrung führen kann. Anschließend geht es an die Bezahlung. Aktuell kostet eine Postkarte inklusive Druck und Versand 0,99 Euro. Später soll der Preis auf 1,99 Euro angehoben werden, was vergleichsweise immer noch günstig ist. Die Zahlung erfolgt über ein Creditsystem (derzeit 5 Credits pro Postkarte) oder über die Funktion “sicher Bezahlen”, wahlweise per PayPal oder mit einer VISA- bzw. MasterCard. Nach dem Bestellvorgang bekommt ihr eine Bestätigungsmail an eure hinterlegte E-Mail-Adresse.

Das Endprodukt: In vier bis fünf Tagen da

Nach dem Absenden der selbst gestalteten Postkarte, wird die Karte von Cardagram gedruckt und verschickt. Da die Karten, wie der Service selbst, aus Frankreich kommen, dauert es innerhalb von Europa etwa vier bis fünf Werktage, bis die Karte im Briefkasten liegt. In meinem konkreten Fall habe ich den Auftrag am frühen Abend des 01. August abgeschickt, der Poststempel ist vom 03. August und am 06. August war die Postkarte letztlich in meinem Briefkasten. Da war allerdings auch ein Wochenende zwischen. Die Wartezeit ist akzeptabel, schließlich sind Postkarten aus dem Ausland im Normalfall auch nicht viel schneller beim Empfänger und in vielen Ländern kann es sogar deutlich länger dauern, bis die Urlaubsgrüße den Empfänger erreichen.

Die Materialqualität der Postkarte ist ausreichend und entspricht im Grunde genommen den vor Ort gekauften Postkarten, die Druckqualität des Bildes auf der Vorderseite, immerhin das Kernstück einer individuellen Postkarte, empfinde ich allerdings als verbesserungwürdig, denn das Bild wirkt etwas verschwommen, hier kann ich aber nicht ausschließen, dass es an den diversen Filtern liegt, mit dem ich mein gewähltes Bild im Vorfeld aufgehübscht habe.

Eine moderne, günstige und einfache Methode, Postkarten zu verschicken

Mein Fazit ist klar: “Cardagram” ist ein toller Dienst, der aber noch kleine Schwächen hat. Man kann auf einfache und moderne Art und Weise persönliche Postkarten mit einem selbstgeschossenen Motiv versenden und bezahlt dafür aktuell nur günstige 0,99 Euro. Dafür muss man nicht einmal Briefmarken bereithalten. Verbesserungsspielraum gibt es mit Sicherheit noch an einigen Ecken, sowohl bei der App selbst, als auch beim Endprodukt, bei dem mich die Druckqualität nicht voll überzeugt hat. Auch die zum Service gehörende Webseite cardagram.de wirkt noch nicht voll und ganz ausgereift, auch wenn sie mit dem Service direkt eh nicht zu tun hat, denn der läuft ja komplett über die App. Einen großen Vorteil hat “Cardagram” aktuell aber ganz sicher auf seiner Seite und das ist der Preis: 0,99 Euro sind richtig günstig und selbst die 1,99 Euro, die später mal verlangt werden sollen, sind immer noch deutlich unter dem Preis von Apples “Cards”-Service, der ja ganze 4,49 Euro pro Postkarte kostet. Also, wenn demnächst ein Urlaub ansteht, dann gebt “Cardagram” eine Chance und erstellt eure eigenen Postkarten für die Liebsten, statt auf die Standard-Postkarten aus den lokalen Läden zurückzugreifen.

Cardagram Postkarten (AppStore Link) Cardagram Postkarten
Hersteller: R-SC Internet Services France
Freigabe: 4+2.5
Preis: Kostenlos Download*

Amazing Alex im Test: 100 Level Physik-Spaß von den Angry Birds-Machern

Die Macher von dem iOS-Titel überhaupt, Angry Birds, haben ein neues heißes Eisen in das Feuer geworfen. “Amazing Alex” ist ein Physik-Puzzle, das an Spiele wie “Crazy Machines” erinnert und sich um spaßige Kettenreaktionen dreht. Am Anfang gibt es im Spiel 100 Level, aber das ist lange noch nicht alles. “Amazing Alex” im Test.

Wenn Rovio ein Spiel in den App Store bringt, dann sollte man schon ganz genau hingucken. Mit “Angry Birds” ist den Finnen vermutlich das iOS-Spiel des Jahrhunderts gelungen, das sich mittlerweile auch auf zahlreichen anderen Plattformen zeigt und generell wohl das mit großem Abstand erfolgreichste mobile Spiel ist. Nun soll “Amazing Alex” an den Erfolg anknüpfen und die Herzen der iOS-Spieler erobern. Ein Spiel, dass stark an Games wie “Crazy Machines” erinnert, es geht nämlich um verrückte Kettenreaktionen die vervollständigt und schließlich gestartet werden wollen. Mal müssen Luftballons zum Platzen gebracht werden und im nächsten Level sollen ein paar Bücher in einen Wäschekorb fallen. Das macht keinen Sinn, aber trotzdem viel Spaß.

100 Level und 35 verschiedene Gegenstände

Insgesamt warten nach dem Download, der für das iPhone nur 0,79 Euro und für das iPad 2,39 Euro kostet, 100 Level auf den Spieler, in denen es um das Kippen, Rollen und Fliegen von Gegenständen geht. 35 verschiedene Objekte gibt es im Spiel zu entdecken, egal ob es Rohre, Bretter oder Bälle sind, die man richtig positionieren muss, damit die geplante Kettenreaktion nach Plan abläuft. Dabei kann man sich mit bis zu drei Sternen belohnen lassen, dafür muss man allerdings auch mal einen Umweg in Kauf nehmen, um alle drei Sterne einzusammeln. Die eigene Leistung hat aber große Auswirkungen: Weitere Level lassen sich nur mit einer ausreichenden Anzahl von Sternen auf dem Konto freischalten. Insgesamt stehen übrigens vier Szenen zum Durchspielen bereit: Ein Klassenzimmer, ein Hinterhof, Das Schlafzimmer von Hauptfigur Alex und sein Baumhaus. Überall spielen sich die kleinen Kettenreaktionen ab.

100 Level und dann ist Schluss? Nicht hier.

Wie erwähnt bekommt man am Anfang 100 Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt und die einen bereits für eine längere Zeit beschäftigen sollten. Man kann davon ausgehen, dass Rovio per Update weitere Level nachliefern wird und so für Nachschub sorgt. Es geht aber noch viel besser: “Amazing Alex” besitzt einen Level-Editor und so kann man einfach selbst für neue Level sorgen und die anschließend mit anderen Spielern teilen. Dafür stehen einem die 35 Spielelemente zur Verfügung, die allerdings erst nach und nach freigeschaltet werden, wenn man selbst im Spiel einen gewissen Fortschritt erreicht hat.

Kritikpunkt fehlende Universal-App

Leider versorgt Rovio und nicht mit einer einfachen Universal-App, sondern verkauft die Version für das iPhone und den iPod Touch und die HD-Ausgabe für das iPad seperat jeweils zum Vollpreis. Das ist natürlich immer schade für alle Leute, die ein iPhone besitzen und gleichzeitig noch ein iPad nutzen, die müssen sich entweder mit der iPhone-Version auf dem iPad begnügen oder aber zwei Mal Geld bezahlen. Diese Geschäftspolitik ist zu kritisieren, wird von Rovio aber bereits bei “Angry Birds” praktiziert. Im Gegenzug dazu ist “Amazing Alex” mit 0,79 Euro bzw. 2,39 Euro aber mehr als fair bepreist, man muss ebenfalls positiv erwähnen, dass Rovio auf In-App-Käufe verzichtet.

Ein großer Spaß für Zwischendurch

Mein Fazit fällt nach meinem Test außerordentlich positiv aus, denn Rovio hat wieder einen sehr guten Job geleistet. “Amazing Alex” macht wirklich Spaß und ist ein perfekter kleiner Zeitvertreib mit einer großen Portion Langzeitmotivation und diesem typischen “ein Level noch”-Gefühl, das es schwer macht, das iDevice wieder aus der Hand zu legen. Besonders gut gefällt mit die Preispolitik, die 0,79 Euro für die iPhone-Version sind ein richtiges Schnäppchen und 2,39 Euro für den großen HD-Bruder auf dem iPad sind ebenfalls absolut nicht zu viel verlangt. Wer Spaß an Physik-Puzzles hat, der sollte sich definitiv schnell auf in den App Store machen und zuschlagen.

Amazing Alex (AppStore Link) Amazing Alex
Hersteller: Rovio Entertainment Ltd
Freigabe: 4+4
Preis: 0,89 € Download*
Amazing Alex HD (AppStore Link) Amazing Alex HD
Hersteller: Rovio Entertainment Ltd
Freigabe: 4+4
Preis: 2,69 € Download*

3D ohne Brille: Das 3D Upgrade Kit für das iPhone und den iPod Touch im Appblogger-Test

Gestern habe ich das “3D Upgrade Kit” für das iPhone oder den iPod Touch in meinem Briefkasten entdeckt, da arktis.de mir freundlicherweise ein Testmuster zukommen lassen hat. Das 3D Upgrade Kit hat in der letzten Zeit ziemlich viel Aufmerksamkeit erregt und verspricht einen 3D-Effekt auf dem iPhone oder iPod Touch und das ganz ohne Brille. Ich habe mir die spezielle Folie auf das iPhone 4S geklebt und das Gadget getestet.

Vor etwa zwei Wochen habe ich zum ersten mal über das “3D Upgrade Kit” geschrieben, das zu der Zeit in aller Munde war. Mit einem schnellen Urteil war ich vorsichtig, denn ich wollte abwarten, bis ich ein Testmuster erhalte und mir selbst ein Bild machen kann. Gestern morgen habe ich Post vom Versandhändler arktis.de in meinem Briefkasten entdeckt und in dem Umschlag befand sich tatsächlich die 3D-Folie, die für einen 3D-Effekt auf dem iPhone 4, iPhone 4S oder dem iPod Touch sorgen soll – und zwar ganz ohne 3D-Brille. Natürlich habe ich nicht lange gezögert und das Gadget direkt mit meinem iPhone 4S getestet.

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Gripis Tresor: Ultradünne Aluminium-Schutzhülle für das iPhone im Test

Vor einiger Zeit ist mir ein interessantes Testobjekt ins Haus geflattert, nämlich der “Tresor” der Firma Gripis. Die ultradünne Aluminium-Schutzhülle ist nur 0,3 Millimeter dick und wird direkt auf die Rückseite des iPhones geklebt. Ich habe das Teil mal genauer angeschaut.

So ein iPhone ist ganz schön teuer und deshalb sollte man nach dem Kauf auf jeden Fall ein paar Euro in die Hand nehmen und sich sinnvolles Zubehör holen, um das Gerät vor Schäden zu schützen. Man will ja nicht nur selbst ein möglichst schönes Gerät haben, der Zustand spielt spätestens eine Rolle, wenn man sein altes iPhone weiterverkaufen will. Das Problem bei vielen Schutzlösungen: Sie machen das iPhone zu einem richtigen Klopper und verändern das Design und die Haptik des iPhones deutlich. Anders ist da der “Tresor” der Firma Gripis. Die Aluminium-Schutzhülle ist nur 0,3 Millimeter dick und trägt somit kaum auf. Sie wird passgenau direkt auf die Rückseite geklebt und verändert so das iPhone kaum. Der große Vorteil: Docks, Autohalterungen und Co. können im Normalfall ganz normal weitergenutzt werden.

Das Aufkleben: Ein Kinderspiel

Ich muss zugegen, ich habe manchmal zwei linke Hände, gerade wenn es um Dinge wie Schutzhüllen oder Displayfolien geht. Früher hat mich das Aufkleben einer Displayschutzfolie regelmäßig in den Wahnsinn getrieben und ganz gerade und ohne kleinere Luftbläschen habe ich das eigentlich nie hinbekommen. Im ersten Moment habe ich auch bei der “Tresor”-Schutzhülle Schlimmes befürchtet, war dann aber wirklich überrascht, dass mir das Aufkleben der Schutzhülle im ersten Versuch problemlos gelungen ist. Die “Tresor”-Schutzhülle ist sehr genau gearbeitet und passt einfach perfekt auf die Rückseite des iPhones. Ein schiefes oder falsches Anbringen ist im Prinzip gar nicht möglich. Auf der Innenseite der Schutzhülle befindet sich 3M Klebefolie in Gitternetzform, hier zieht man einfach eine Folie ab und kann die “Tresor”-Hülle sofort anbringen. Schnell noch überall angedrückt und schon war das Ding montiert.

Die Optik: Gelungen, aber wo ist mein Apfel?

Die “Tresor”-Schutzhülle gibt es in vier verschiedenen Farben: Silber, Gold, Schwarz und Rot. Mein Testobjekt ist silber. Der Aluminium-Look gefällt und die eloxierte Oberfläche ist ein Hingucker, genau wie der stylische “Tresor”-Schriftzug am unteren Ende. Ich habe aber meinen Apfel vermisst, der von der Hülle natürlich komplett verdeckt wird. Viele Schutzhüllen-Anbieter haben hier ja eine Aussparung, der “Tresor” von Gripis nicht. Trotzdem macht die Aluminium-Schutzhülle das iPhone aufgrund seiner tollen Optik nicht unbedingt hässlicher, im Gegenteil: Mit einer durchdachten Farbkombination kann man seinem Gerät sogar einen eigenen Stil verpassen, eine größere Farbauswahl wäre allerdings durchaus wünschenswert.

Die Schutzwirkung: Dünne Hülle, große Wirkung?

Ich bitte um Nachsicht, dass ich die Schutzwirkung der Aluminium-Schutzhülle nicht auf Herz und Nieren prüfen konnte, ich habe mit meinem iPhone natürlich keinen Falltest durchgeführt und auch auf den gewaltsamen Einsatz von spitzen Gegenständen habe ich lieber mal verzichtet. Es liegt aber auf der Hand, dass die “Tresor”-Schutzhülle die Rückseite des iPhones vor den Gefahren schützt, die in den Hosentaschen und Handtaschen dieser Welt lauern. Das nimmt dem Schlüsselbund und dem ganzen Kleinkram in Frauenhandtaschen ein wenig den Schrecken. Ob die Schutzhülle bei einem Sturz aus einer gewissen Höhe und im falschen Aufprallwinkel das Schlimmste verhindert kann, weiß ich nicht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in einem unglücklichen Fall das Glas hinter der “Tresor”-Hülle trotzdem zu Bruch geht, eine Polsterung, die Energie auffangen könnte, fehlt nämlich völlig, die Aluminium-Schutzhülle liegt direkt auf dem Glas der iPhone-Rückseite auf.

Die Schutzhülle entfernen: Noch ein bisschen wischen und es ist weg

Eine Sache ist bei Dingen, die man sich auf das iPhone klebt natürlich besonders wichtig: Es muss sich rückstandslos entfernen lassen. Ich kann sagen: Die “Tresor”-Schutzhülle hält, was sie verspricht und lässt sich völlig rückstandsfrei entfernen. Die Hülle lässt sich genauso problemlos abziehen, wie man sich anbringen kann und danach waren nur noch kleine Kleberrückstände auf der Rückseite von meinem iPhone zu sehen. Noch ein wenig mit einem Tuch die Rückseite gereignigt und schon hat man nichts mehr gesehen. Das ist natürlich auch wieder ein wichtiger Aspekt, wenn man sein iPhone irgendwann mal verkaufen möchte.

Mein Fazit

Die “Tresor”-Schutzhülle von Gripis für die Rückseite des iPhones ist ein gelungenes Produkt, das natürlich vor allem durch seine ultradünne Konstruktion überzeugt. Ein ideales Schutzprodukt für alle, denen konventionelle Schutzhüllen zu dick sind und damit fast nicht mehr kompatibel zur eigenen Hosentasche. Mit einer Dicke von nur 0,3 Millimetern kann man das iPhone auch zukünftig in den meisten Fällen problemlos mit dem üblichen Zubehör nutzen. Das Design finde ich ebenfalls sehr überzeugend, auch wenn ich mir wünschen würde, dass Gripis noch mehr Farben zur Auswahl hätte. Die Schutzwirkung dürfte ausreichen, um Gefahren wie etwa Schlüssel daran zu hindern, die Rückseite des iPhones zu zerkratzen, bei einem Sturz aus größerer Höhe sehe ich allerdings auch mit der montierten “Tresor”-Schutzhülle schwarz.

Ihr bekommt die Hülle bereits für günstige 12,90 Euro zzgl. Versandkosten beim Versandhändler Amazon*. Alle vier verfügbaren Farben stehen euch dabei zur Auswahl. Beim Hersteller selbst werden 19,99 Euro fällig. Eine preiswerte Kaufempfehlung.

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